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1,8 Promille! Volltrunkener kracht ungebremst gegen Baum – und redet sich heraus

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Von: Marcel Guboff

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35-Jähriger verursacht in Hagen volltrunken Verkehrsunfall.
35-Jähriger verursacht in Hagen volltrunken Verkehrsunfall. © Polizei Hagen

Mit 1,8 Promille verursachte ein Volltrunkener in Hagen einen Unfall. Ihm drohen nun weitere Konsequenten. Sein Wagen ist ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Hagen - Ein Spruch besagt, dass Kinder wie auch Betrunkene immer Glück haben. Letzteres traf ganz offensichtlich auf einen 35 Jahre alten Mann aus Hagen (NRW) zu. Er verursachte stark alkoholisiert einen Unfall – und verletzte sich dabei nur leicht.

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Zum Hergang: Der 35-Jährige war in der Nacht auf Freitag (25. November) „volltrunken“ auf der Haldener Straße in Hagen unterwegs, wie die Polizei meldete. Zunächst war es dort „nur“ leicht gegen das Heck eines parkenden Fahrzeugs gestoßen. Dann aber verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug.

1,8 Promille! Volltrunkener kracht ungebremst gegen Baum

So war er im weiteren Verlauf mit seinem Fahrzeug „frontal und fast ungebremst“ vor den Baum auf einer Verkehrsinsel gekracht, schilderte die Hagener Polizei. Infolge des Aufpralls drehte sich der VW des 35-Jährigen auf die Seite und blieb dort liegen. Ein Anwohner hatte daraufhin die Polizei informiert.

Die Beamten stellten bei dem 35-Jährigen anschließend einen Atem-Alkoholwert von rund 1,8 Promille fest. Für eine Blutprobe musste der nur leicht verletzte Mann mit zur Wache. Sein Führerschein wurde sichergestellt.

Volltrunkener verursacht Unfall in Hagen – Auto ein wirtschaftlicher Totalschadenkracht

Auf der Wache habe der 35-Jährige angegeben, „dass er angeblich vor einem entgegenkommenden Fahrzeug ausweichen musste“. Diese Formulierung der Polizei lässt vermuten, dass die Beamten diese Version nicht für allzu glaubwürdig halten. Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein.

Laut Bußgeldkatalog liegt in Deutschland bei einer Überschreitung der 1,1-Promillegrenze eine absolute Fahruntüchtigkeit vor. Dabei handelt es sich sogar um eine Straftat. Es drohen ihm demnach nun eine variable Geldstrafe, drei Punkte in Flensburg,
ein Führerscheinentzug wegen Alkohol (Sperrfrist von sechs Monaten bis zu fünf Jahren oder auf Dauer) und gegebenenfalls sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Mit dem VW kann er ohnehin nicht fahren: Das Fahrzeug des 35-Jährigen erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden.

Auf Autofahrer kommen 2023 übrigens einige Änderungen zu. Betroffen sind Führerschein, Versicherung und der Verbandskasten.

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