Auto schleudert in Halle auf Parkplatz

Drama nach Frontalcrash in NRW: Anwohner ziehen Verletzte aus brennenden Autos

Unfall in Halle im Kreis Gütersloh
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Nach dem Unfall in Halle brannten zwei Autos komplett aus.

Dramatische Szenen nach einem schweren Unfall in Halle (NRW): Anwohner zogen Verletzte aus brennenden Autos. Ein Pkw krachte auf einen tiefer gelegenen Parkplatz.

Halle - Bei einem schweren Unfall in Halle im Kreis Gütersloh (NRW) wurden vier Personen schwer verletzt. Zunächst war nach dem Frontalzusammenstoß auf der Brackweder Straße die Rede von drei Menschen in Lebensgefahr.

StadtHalle (Westfalen)
Fläche69,21 km²
KreisGütersloh

Unfall in Halle (NRW): Mehrere Schwerverletzte nach Frontalzusammenstoß

Aus zunächst unklarer Ursache war ein 24 Jahre alter Autofahrer am Sonntagabend (19. September) auf den Wagen eines 64-Jährigen aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls geriet das Auto des 64-Jährigen in den Gegenverkehr der ehemaligen Bundesstraße in Halle, wo es frontal mit dem Wagen eines 66-Jährigen zusammenstieß. Eines der Autos schleuderte durch den Unfall auf den tiefer gelegenen Parkplatz eines Gartencenters und krachte dort in einen Unterstellplatz für Einkaufswagen.

Beide Fahrer sowie die 61 Jahre alte Beifahrerin des 64-Jährigen wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Lebensgefahr bestehe bei den Verletzten nicht, sagte eine Sprecherin der Polizei am Montagmorgen. Beteiligt waren Autos aus dem Kreis Lippe, aus Bochum und aus Rheinland-Pfalz.

Unfall in Halle (NRW): Zeugen holen Verletzte aus brennenden Autos

Durch die Geräusche des Unfalls wurden Anwohner aufgeschreckt. Ihnen boten sich dramatische Szenen. Nach dem Crash hatte ein Audi wegen auslaufender Betriebsstoffe Feuer gefangen. Kurze Zeit später geriet auch der Golf in Brand. Ein gutes Dutzend der Zeuge griff zu Feuerlöschern und zog die Schwerverletzten aus ihren Fahrzeugen.

Eines der Autos wurde nach den Unfall in Halle (NRW) auf einen tiefer gelegenen Parkplatz geschleudert.

Lebensgefährliche Verletzungen wurden nach einer ersten Diagnose vor Ort bei den beiden Insassen eines Audi sowie dem Golffahrer festgestellt, der Toyota-Fahrer wurde schwer verletzt. Aufgrund der örtlichen Nähe wurden die Verletzten mit Rettungswagen in die Krankenhäuser „Gilead I.“ und Bielefeld-Mitte eingeliefert. Wegen des unklaren Unfallherganges beauftragte die Staatsanwaltschaft Bielefeld einen Sachverständigen mit der Rekonstruktion der Ereignisse.

Ferner wurde eine Blutprobe bei dem Toyota-Fahrer angeordnet. Die Straße war bis in die Nachtstunden komplett gesperrt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 30.000 Euro.

Auf der Autobahn A33 bei Halle gab es zuletzt gleich zwei Unfälle auf regennasser Fahrbahn. Mehrere Autos waren beteiligt; die Fahrbahn war mit Pkw-Teilen übersät. An der Autobahnausfahrt der A2 in Hamm-Rhynern hat es einen schweren Crash gegeben. Ein Auto ist gegen einen Baum geprallt - vorausgegangen ist eine Flucht des Fahrers aus Hamm-Uentrop.

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