Heftige Unwetter über NRW - Rheinkirmes geschlossen

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Unwetter in Düsselddorf

Über Nordrhein-Westfalen ziehen am Samstag heftige Gewitter weg. Das trifft vor allem die "Größte Kirmes am Rhein" hart. Aber auch in Westfalen kracht es gewaltig.

Essen - Heftige Gewitter sind am Samstag über Nordrhein-Westfalen hinweggezogen. In Düsseldorf musste die "größte Kirmes am Rhein" für einige Zeit den Betrieb einstellen. Die Festwiese wurde gegen 15.30 Uhr geräumt. Bis 17.15 Uhr hatten die Achterbahnen und anderen Attraktionen den Betrieb nicht wieder aufgenommen.  "Die Sicherheit geht vor", sagte ein Kirmes-Sprecher.

Mehr Glück hatten Zehntausende Besucher des Musik-Events "Parookaville" in Weeze am Niederrhein. Zwar regnete es auch hier zeitweise heftig. Doch konnten die Konzerte auf den zehn Bühnen bis zum späten Nachmittag ohne Unterbrechung stattfinden, wie Festival-Sprecher Philip Christmann berichtete. Für den weiteren Verlauf des dreitägigen Festivals rechneten die eigenen Meteorologen nun nicht mehr mit Problemen, betonte er.

Auch beim Reitturnier CHIO in Aachen zeigten sich die Veranstalter unbeeindruckt vom Unwetter. "Wir hatten eine etwas nasse Siegerehrung. Aber so etwas sind Reiter ja gewohnt", sagte ein Sprecher. Der Deutsche Wetterdienst hatte am Samstagnachmittag für weite Teile Nordrhein-Westfalens Unwetterwarnungen herausgegeben.

Im Märkischen Kreis fielen fielen daumendicke Hagelkörner vom Himmel. Die Bahnstrecke zwischen Meinerzhagen und Marienheide musste wegen umgestürzter Bäume zwischenzeitlich gesperrt werden.

Es seien verbreitet schwere Schäden an Gebäuden möglich, hieß es in der Wetterwarnung. Bäume können entwurzelt werden und Dachziegel, Äste oder Gegenstände herabstürzen. Außerdem warnten die Meteorologen vor möglichen Überflutungen von Kellern und Straßen sowie örtlichen Überschwemmungen an Bächen und kleinen Flüssen.

Sie empfahlen, alle Fenster und Türen zu schließen - und den Aufenthalt im Freien möglichst zu vermeiden. Der Landesleitstelle waren bis zum späten Nachmittag zunächst keine größeren Schäden oder wetterbedingten Unfälle bekannt. - dpa

Quelle: wa.de

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