Keine Vergiftung als Todesursache

Hund stirbt nach Besuch von Badesee: Wasserproben "völlig unauffällig"

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Der Hillebachsee in Winterberg-Niedersfeld ist ein beliebtes Ziel für Wassersportler und Erholungssuchende. Jetzt starb ein Hund nach dem Besuch dort.

Nach dem tragischen Tod eines Hundes nach dem Besuch des Hillebachsees in Winterberg-Niedersfeld liegen nun die Ergebnisse der Überprüfung der Wasserqualität vor. Demnach war das Seewasser nicht verantwortlich für den Tod.

Der Vierbeiner war Anfang Juni nach dem Besuch des Badesees verstorben - und die Stadt Winterberg hatte unmittelbar danach eine Wasserprobe durch das Hygiene-Institut Gelsenkirchen untersuchen lassen, um zu überprüfen, ob der Tod mit dem Seewasser zusammenhängt.

Nun liegen die Ergebnisse vor: "Sowohl die Proben aus der Badebucht als auch die Proben aus dem See waren völlig unauffällig. Nach den EU-Richtlinien ist die Wasserqualität des Hillebachsees als Hervorragend zu bezeichnen", teilte die Verwaltung via Facebook mit. Die Wasserqualität des Hillebachsees werde aber auch zukünftig - wie auch in der Vergangenheit - ständig durch das Hygiene-Institut überprüft.

Neben dem Wasser aus dem Hillebachsee sei auch das Erbrochene des verstorbenen Hundes durch ein Labor auf 2000 Stoffe untersucht worden - darunter auch die Toxine der Blaualgen. "In den Proben wurden keine Fremdstoffe nachgewiesen, sodass die Todesursache des Hundes keine Vergiftung war und somit nicht mit dem Aufenthalt des Hillebachsees in Zusammenhang gebracht werden kann", erklärte die Stadt Winterberg abschließend.

Lesen Sie hier unsere ursprüngliche Berichterstattung

Winterberg - Tragisches Ende eines Badeausflugs: Nach einem Besuch am Hillebachsee in Winterberg-Niedersfeld ist am Sonntag ein Hund gestorben. Die genauen Umstände sind noch unklar. 

Die Stadt Winterberg berichtete am Montag auf ihrer Facebook-Seite über den Vorfall. Ob der Tod des Vierbeiners mit dem Wasser im Hillebachsee zusammenhängt, ist aber vollkommen unklar. 

Die Wasserqualität dort werde "ständig durch das Hygiene-Institut Gelsenkirchen geprüft", erklärte die Stadtverwaltung. Die letzte Beprobung der Badebucht habe erst vor einigen Tagen am 21. Mai stattgefunden. "Die Untersuchungsergebnisse waren dabei völlig unauffällig", heißt es. 

Erneute Probe am Montag genommen

Dennoch will die Stadt dem mysteriösen Todesfall auf den Grund gehen: "Wenngleich die Überprüfung der Wasserqualität erst wenige Tage zurückliegt, haben die Stadtwerke heute das Hygiene-Institut mit einer neuen Wasserprobe beauftragt, die auch schon heute Vormittag genommen wurde." Das Ergebnis der Wasserprobe aus dem See werde kurzfristig vorliegen, die Stadt werde informieren, sobald es da ist. 

"Bis dahin bitten wir von Annahmen, Vermutungen und Spekulationen zur Todesursache des Hundes Abstand zu nehmen", teilte die Stadt Winterberg mit. 

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Quelle: wa.de

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