Im Katastrophenschutz fehlen freiwillige Helfer

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Düsseldorf - Nordrhein-Westfalen investiert in den kommenden sieben Jahren 124 Millionen Euro in den Schutz vor Bränden und Katastrophen - doch es fehlt an ehrenamtlichen Helfern.

"Freiwillige sind unverzichtbar, wir sind auf sie angewiesen", sagt Marlen Mailänder, eine Sprecherin des Innenministeriums. Die Zahl der Ehrenamtler im Rettungswesen und Katastrophenschutz geht allerdings zurück. Ein Grund: das Ende des zivilen Ersatzdienstes. Ein weiteres Problem: In NRW gibt es zwar 396 Freiwillige Feuerwehren mit rund 85 000 Helfern. "Allerdings haben viele der Feuerwehren zu wenig tagesverfügbare Mitglieder", sagt Christoph Schöneborn, der Landesgeschäftsführer des NRW-Verbands. "Das ist ein Problem, weil die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr sichergestellt sein muss." Es sei manchmal problematisch, das hinzubekommen. - dpa

Quelle: wa.de

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