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„Gebührenden Abstand halten“: Polizei warnt vor umherstreifendem Wisent im Sauerland

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Symbolfoto.

Die Polizei warnt aktuell vor einem umherstreifenden Wisent im Sauerland. Ein Verkehrsteilnehmer hatte das Tier am Mittwochabend gegen 23.45 Uhr im Kreis Olpe gesichtet.

Kreis Olpe - Nach Polizeiangaben hatte der Verkehrsteilnehmer den Wisent gesehen, als dieser im Raum Kirchhundem vom Abzweig Silberg in Richtung Welschen-Ennest über die Straße gelaufen war: „Als eine Streife vor Ort ankam, hatte sich das umherstreifende Tier bereits entfernt.“ In den vergangenen Tagen war der Wisent auch von Jägern im Bereich Olpe-Neuenkleusheim gesehen worden. 

Die Polizei rät Spaziergängern, bei Antreffen eines solchen Wildtieres einen „gebührenden Abstand zu halten“. Hundehalter sollten sich bei Sichtung eines Wisent entfernen und in jedem Fall vermeiden, dass der Hund sich dem Tier nähert: „Fühlt sich ein Wisent bedroht, kann das scheue Wildtier gefährlich werden. Auch für Kraftfahrzeugführer ist ein Wisent gefährlich. Eine Kollision mit einem so großen und schweren Wildtier hat naturgemäß gravierende Folgen.“ 

Ein ausgewachsener Wisentbulle kann bis zu 1,88 m hoch und 3 Meter lang werden und wiegt im Schnitt 467 Kilogramm.

Insbesondere bei Dunkelheit sei damit zu rechnen, dass man ein Wisent erst spät sieht, wenn es auf die Fahrbahn tritt: „Die generelle Vorsicht zur Vermeidung von Wildunfällen, insbesondere an unübersichtlichen und bewaldeten Streckenabschnitten, sollte hier besonders beachtet werden.“
Wer Wisente aus der Nähe erleben möchte, kann dies in der Wisent Wildnis Wittgenstein:

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Quelle: wa.de

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