100 Einsatzkräfte bekämpfen Brand

Wohnhaus durch Feuer komplett zerstört - Ermittler tappen bei Suche nach der Ursache im Dunkeln

Bei einem Brand in Kirchhundem-Rinsecke war die Feuerwehr im Einsatz. Ein Haus stand in Vollbrand.
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Bei einem Brand in Kirchhundem-Rinsecke wurde ein Wohnhaus völlig zerstört. Die Ursache ist auch nach Ermittlungen der Polizei noch unklar.

Drei Wochen nach dem verheerenden Feuer, das in Kirchhundem-Rinsecke ein Wohnhaus komplett zerstörte, hat die Polizei Angaben zur möglichen Ursache des Brandes gemacht. Die Ermittler tappen aktuell noch im Dunkeln.

  • Bei einem Brand in Kirchhundem-Rinsecke wurde am 11. August ein Wohnhaus völlig zerstört.
  • 100 Einsatzkräft der Feuerwehr kämpften gegen die Flammen.
  • Die Polizei hat sich nun zur möglichen Ursache geäußert.

Update, 1. September, 16.15 Uhr: Auch drei Wochen nach dem verheerenden Brand in Kirchhundem-Rinsecke, bei dem ein Wohnhaus völlig zerstört wurde, ist die Ursache des Feuers noch nicht abschließend geklärt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Demnach hätten ein Brandsachverständiger sowie ein Brandermittler der Kriminalpolizei Olpe das Haus nun nach umfangreicher Sicherung genauer in Augenschein nehmen können.

Die Ursache des Brandes in Rinsecke konnten sie aber bislang nicht klären: „Als Brandursache stellten sie fest, dass das Feuer durch eine fahrlässige Inbrandsetzung oder durch einen technischen Defekt entstanden sein könnte. Weitere Ermittlungen hierzu dauern an“, erklärte die Polizei.

Brand in Rinsecke: Feuer bricht in Dachgeschosswohnung aus

Erstmeldung vom 12. August: Kirchhundem - Ein Wohnhaus im Kreis Olpe ist am Dienstagabend durch ein Feuer komplett zerstört worden. Der Brand brach in der Dachgeschosswohnung aus.

Bei einem Wohnhausbrand in Kirchhundem-Rinsecke ist gestern Abend ein Sachschaden von rund 170.000 Euro entstanden. Die Feuerwehr war gegen 21.20 Uhr zu einem gemeldeten Feuer einer Dachgeschosswohnung alarmiert worden. Als Polizei und Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, standen das gesamte Dach und das erste Obergeschoss in Vollbrand.

Die Brandbekämpfung war keine leichte Aufgabe für die Feuerwehr. Grund war der niedrige Wasserdruck in Rinsecke. Feuerwehrsprecher Felix Wurm: „In Rinsecke ist die Wasserversorgung nicht so gut. So waren wir auf die Unterstützung der hiesigen Waldbauern und Bauern angewiesen. Die haben uns tatkräftig mit Löschwasserbehältern unterstützt. So konnten wir eine ausreichende Wasserversorgung relativ zeitnah herstellen.“

Brand in Kirchhundem-Rinsecke: Feuer wütet an Waldrand

Mit Güllefässern und Tanklöschfahrzeugen wurde Wasser aus anderen Ortsteilen an die Einsatzstelle gebracht. Die Wasserversorgung war aber nicht die einzige Herausforderung für die Brandbekämpfer. Da das Wohnhaus unmittelbar an einem Wald stand, drohten das Feuer auch auf die hohen Tannen sowie die umliegenden Häuser überzugreifen.

Haus im Vollbrand: Feuerwehr löscht Wohnhaus in Kirchhundem (Kreis Olpe)

Das konnte aber mit einer mittlerweile aufgebauten Wasserversorgung und einem Löschangriff von der Drehleiter und vom Boden aus verhindert werden. Die Einheiten der Feuerwehr Kirchhundem, Lennestadt, Attendorn, der ELW aus Fretter sowie der Rettungsdienst aus Olpe, dem Hochsauerlandkreis sowie die dem Siegerland waren mit an die Einsatzstelle gerufen worden.

Wohnhaus im Kreis Olpe durch Vollbrand vollständig zerstört - keiner der Bewohner wird verletzt

Verletzt wurde bei dem Feuer niemand. Alle vier Bewohner konnten sich in Sicherheit bringen. Sie hatten das Haus schon vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen. Der Rettungsdienst des Kreises Olpe untersuchte die Personen, musste aber niemanden in Krankenhaus fahren. Das Wohnhaus ist nach dem Feuer unbewohnbar.

Dachgeschosswohnung in Flammen: Die Wasserversorgung war durch den niedrigen Druck zunächst schwierig. Landwirte halfen der Feuerwehr aus.

Das zuständige Ordnungsamt kümmerte sich noch in der Nacht um die Unterbringung der vier Bewohner. Wie es zu dem Feuer kommen konnte, das muss nun die Kriminalpolizei ermitteln. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen der Polizei bei rund 170.000 Euro. Hinweise zu der Brandursache liegen nach Informationen der Polizei Kreis Olpe noch nicht vor.

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