Speichelprobe bringt Gewissheit

Landesamt bestätigt Nachweis: Wolf reißt Reh im Kreis Olpe

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Jetzt gibt es Gewissheit: Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV) hat den Nachweis eines Wolfes im Kreis Olpe bestätigt.

Kreis Olpe - Anhand einer Speichelprobe konnte durch das Forschungsinstitut Senckenberg in Gelnhausen Wolfs-DNA an einem toten Reh, das am 11. Mai gefunden wurde, nachgewiesen werden. Über die Identität, Herkunft und Geschlecht des nachgewiesenen Wolfes liegen laut LANUV keine Informationen vor. 

Laut Forstamt Olpe, das seinerzeit die Spuren gesichert hat, war das tote Reh im Mai zwischen Dahl-Friedrichsthal und Gerlingen gefunden worden. Anschließend hat der Fachdienst Umwelt des Kreises Olpe den Fall übernommen und Proben des Kadavers an das Forschungsinstitut Senckenberg in Hessen weitergeleitet.

Erste Bestätigung im Kreis

In Nordrhein-Westfalen werden auf der gesamten Landesfläche Haustierrisse, bei denen der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann, zu 100 Prozent entschädigt. In den Wolfsgebieten und in den Pufferzonen werden auch Präventionsmaßnahmen wie die Anschaffung wolfsabweisender Elektrozäune zu 100 Prozent gefördert. Informationen zu den insgesamt möglichen Förderhöhen geben die jeweiligen Bezirksregierungen. 

Das LANUV gibt auf seiner Homepage Tipps, was bei Begegnungen mit einem Wolf zu tun ist. Weitere Informationen und Wolfsnachweise in Nordrhein-Westfalen sind zu finden unter www.wolf.nrw.

Die neuerliche Bestätigung ist nicht der erste Wolfsnachweis in der Region - jedoch der erste im Kreis Olpe. Unter anderem wurden bereits im Märkischen Kreis, im Kreis Siegen-Wittgenstein und im Hochsauerland Wölfe bestätigt.

Quelle: wa.de

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