NRW-weite Ermittlungen

Task Force gelingt Schlag gegen Kinderpornographie - Durchsuchungen im Kreis Soest und im Märkischen Kreis

Schlag gegen Kinderpornographie: Bei zahlreichen Durchsuchungen in NRW wurde viel Material sichergestellt.
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Schlag gegen Kinderpornographie: Bei zahlreichen Durchsuchungen in NRW wurde viel Material sichergestellt.

In ganz Nordrhein-Westfalen haben Ermittler zu einem Schlag gegen Kinderpornographie ausgeholt. Die Spur führt in den Kreis Soest und in den Märkischen Kreis. 

NRW/Soest/Meinerzhagen - Mit Durchsuchungsbeschlüssen gegen 80 Beschuldigte in 64 Objekten rückten die Ermittler am Donnerstag (1. Oktober) im ganzen Land aus. Neben dem Kreis Soest und dem Märkischen Kreis waren zahlreiche weitere Städte und Kreise betroffen.

"Die Durchsuchungen wurden in enger Abstimmung mit einer eigens eingerichteten Task Force zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch und der Verbreitung von Kinderpornographie in digitalen Medien mit den örtlichen Polizeidienststellen in Aachen, Bergisch Gladbach, Bielefeld, Bochum, Bonn, Borken, Coesfeld, Detmold, Dortmund, Düren, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Euskirchen, Gelsenkirchen, Hagen, Heinsberg, Höxter, Iserlohn, Köln, Krefeld, Lüdenscheid, Mettmann, Neuss, Oberhausen, Recklinghausen, Siegburg, Soest, Steinfurt, Viersen, Warendorf und Wuppertal im Rahmen einer koordinierten Aktion durchgeführt", heißt es von der Staatsanwaltschaft Köln, die in diesem Fall die Ermittlungen führt. Jedoch mussten diese Angaben präzisiert werden: Die Durchsuchungen fanden nicht in Soest, sondern im Kreis Soest statt. Auch in Lüdenscheid war der Einsatz nicht, sondern in Meinerzhagen.

Im Kreis Soest tauchten die Ermittler in Werl und Bad Sassendorf auf. In beiden Orten wurde jeweils ein Objekt durchsucht, sagt Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer auf Nachfrage unserer Redaktion.

Schlag gegen Kinderpornographie: Daten vor allem über soziale Netzwerke

Die Durchsuchungsmaßnahmen richten sich demnach sämtlich gegen Beschuldigte, die sich oder anderen vor allem über soziale Netzwerke kinderpornographische Inhalte verschafft haben sollen. Dabei wurden zahlreiche Datenträger sichergestellt, die jetzt ausgewertet werden. Darunter befinden sich viele Handys, Laptops, USB-Sticks und andere Arten von Datenträgern.

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft hätten einige Beschuldigte sich bereits geständig gezeigt. In einigen Fällen hätten die Durchsuchungen Anhaltspunkte für weitere Straftaten ergeben. So wurden etwa eine Cannabis-Plantage und Schusswaffen entdeckt. Haftbefehle seien nicht vollstreckt worden, erklärt die Staatsanwaltschaft.

Auf die Spur der Beschuldigten waren die Mitarbeiter über Hinweise aus dem Ausland, in diesem Fall besonders aus den USA, gekommen.

Quelle: wa.de

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