Polizei schließt Fremdverschulden aus

Leichenfund in Steinbruch: Mann starb an Kopfverletzungen

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Symbolfoto.

[Update, 8.58 Uhr] Kirchhundem - Im Steinbruch eines Tiefbauunternehmens in Kirchhundem-Würdinghausen wurde am Montagvormittag die Leiche eines Mannes gefunden. Die Polizei schließt nach neuesten Erkenntnissen ein Fremdverschulden aus.  

Die Beamten gehen nach dem Fund der Leiche nun von einem Unglücksfall aus, heißt es in einer Pressemitteilung. Demnach starb der abgestürzte Mann an seinen schweren Kopfverletzungen.  Das habe eine durchgeführte Obduktion ergeben. 

Noch vor der Obduktion hatte die Polizei auch ein Fremdverschulden, das zum Tod des Mannes führte, für möglich gehalten. 

Der 25-jährige Verstorbene ohne festen Wohnsitz stehe jedoch weiterhin im Verdacht an einem Einbruchsdiebstahl in Kirchhundem wenige Stunden zuvor beteiligt gewesen zu sein. "Hierzu dauern die Ermittlungen an", teilt die Polizei mit.

Erstmeldung, 8. April (15.10 Uhr) 

Gegen 8.20 Uhr war eine leblose männliche Person mit Sturzverletzungen aufgefunden worden. Das teilen Staatsanwaltschaft Siegen, Mordkommission Hagen und Kreispolizeibehörde Olpe mit.

„Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen 25-Jährigen ohne festen Wohnsitz“, so die Mitteilung. Im Zuge der ersten Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der Aufgefundene im Zusammenhang mit einem Einbruch in Würdinghausen steht.

Dabei waren Unbekannte in der Nacht von Sonntag auf Montag zwischen 2.35 und 2.45 Uhr in ein Einfamilienhaus mit angeschlossener Schmuckwerkstatt in Würdinghausen eingebrochen. 

Obduktion am Dienstag 

„Die Gruppe von drei Tätern hebelte ein Fenster im Erdgeschoss auf und verschaffte sich so Zugang zu den Räumlichkeiten. Dort entwendeten sie Schmuck und Bargeld im dreistelligen Eurobereich. Ein Sachschaden in ungefähr gleicher Höhe entstand“, so die Polizei.

Eine Zeugin hatte die Täter folgendermaßen beschrieben:

  • schlanke Statur 
  • jung und fit 
  • dunkel/grünlich gekleidet 
  • Kapuzenpullis 
  • Rucksäcke
  • circa 1,80m groß.

Ein Fremdverschulden als Todesursache wird ebenfalls „nicht gänzlich ausgeschlossen“. Daher wurde eine Mordkommission eingerichtet. 

Die Beamten des Polizeipräsidiums Hagen erhoffen sich durch eine Obduktion am Dienstag weitere Erkenntnisse zur Todesursache. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Quelle: wa.de

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