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Tote aus Kanal in den Niederlanden: Frau aus NRW wird Opfer eines Verbrechens

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Von: Kristina Köller

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Acht Monate nach einem Leichenfund in den Niederlanden sind die Ermittler sicher: Die Tote ist eine Frau aus NRW - und sie fiel einem Gewaltverbrechen zum Opfer.

Wuppertal/Roermond - Acht Monate nach dem Fund einer Frauenleiche in den Niederlanden haben die Ermittler die Tote identifiziert und gehen von einem Verbrechen aus. Die Leiche war am 28. September 2021 in einem Kanal in der Nähe von Roermond, unweit der Grenze zu Deutschland, gefunden worden.

Laut gemeinsamer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Wuppertal von Dienstag hatte eine Cousine in Deutschland die Frau aus Solingen (NRW) am 12. April 2022 als vermisst gemeldet. Nach den Untersuchungen steht laut Mitteilung jetzt fest, dass es sich bei der im September 2021 in einem Kanal in der Nähe von Roermond entdeckten Toten um die 57 Jahre alte Vermisste handelt.

Tote in Kanal in den Niederlanden ist Frau aus Solingen (NRW)

Trotz Öffentlichkeitsfahndung in den Niederlanden konnte die Identität zunächst nicht ermittelt werden. In Absprache mit den Behörden in den Niederlanden haben Polizei und Staatsanwaltschaft eine Mordkommission eingerichtet, um die Hintergründe des mutmaßlichen Verbrechens aufzuklären. „Aufgrund bisheriger Erkenntnisse ist davon auszugehen, dass sie einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen ist“, heißt es zu den Umständen des Verschwindens der Frau. - Mit Material von dpa

Für besonders schreckliche Schlagzeilen sorgt seit Samstag ein Fall aus Lüdenscheid. Ein 16-Jähriger steht unter Verdacht, auf der Kirmes einen 40-jährigen Mann erschossen zu haben.

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