Veranstalter will Verantwortung übernehmen

Loveparade-Prozess: Schaller spricht Beileid aus

+

Düsseldorf - Loveparade-Veranstalter Rainer Schaller hat im Strafprozess den Angehörigen der Opfer erneut sein Beileid ausgesprochen.

Alles Leid, das die Angehörigen erlebten, "ist auf meiner Veranstaltung passiert", sagte der Fitnessketten-Unternehmer in Düsseldorf im Loveparade-Prozess vor seiner eigentlichen Zeugenaussage. "Es ist selbstverständlich, dass ich die Verantwortung übernehme", bekräftigte er ein weiteres Mal. 

Er hoffe, dass der Prozess Aufklärung bringe. Der 49-Jährige aus Berlin ist als Zeuge geladen. Er soll an insgesamt drei Tagen umfassend seine Eindrücke schildern. Er ist Inhaber der Loveparade-Veranstalterin Lopavent. 

Bei der Loveparade am 24. Juli 2010 in Duisburg starben im Gedränge 21 Menschen, Hunderte wurden verletzt. Der Prozess gegen sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Beschäftigte des Veranstalters Lopavent hatte im Dezember begonnen. 

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen unter anderem fahrlässige Tötung vor. Aus Platzgründen findet der Prozess in einer Kongresshalle in Düsseldorf statt. - dpa

Quelle: wa.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.