Kurioser Schlangenfund

Rätsel ist gelöst: Darum lag die Königspython im Hausmüll

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Einfach im Müll entsorgt wurde diese lebendige Schlange.

[Update] Er wollte nur seinen Hausmüll entsorgen: Als ein 30-jähriger Bönener am Montag seine Mülltonne öffnete, machte er eine gefährliche Entdeckung: In der Tonne an der Beethovenstraße lag eine zusammengekauerte Schlange. Jetzt hat sich die Besitzerin gemeldet.

Bönen - Das Rätsel um den kuriosen Schlangenfund ist gelöst: Die Besitzerin hat sich bei der Polizei gemeldet. So handelte es sich nicht um eine herzlose Entsorgung eines Haustiers, sondern um ein Versehen.

Die 27-jährige Besitzerin aus Bönen schilderte, laut einem Sprecher der Polizei, dass ihr Königspython unbemerkt in den Hausmüll der Besitzerin kroch. Als die Frau ihren Müll dann nach unten brachte, entsorgte sie aus Versehen auch das Haustier.

Schlange und Besitzerin sind nun wieder vereint, sagte der Polizeisprecher. Dem Tier geht es gut, auch wenn der Fund ihm wohl das Leben rettete.

Das ist geschehen:

Bei dem etwa ein Meter langen Tier handelt es sich um ein Königspython, wie ein Sprecher der Polizei Kreis Unna bestätigte. Gegen 18 Uhr habe der Bönener das Tier gefunden, dann rief der die Polizei. 

Ein hinzugezogener Schlangenexperte identifizierte die Schlange als Königspython. Das Tier ist nicht giftig, sagte der Sprecher der Polizei. Königspythons erwürgen ihre Opfer, das gefundene Tier sei jedoch bei der Länge von einem Meter noch ungefährlich.

Der Schlangenexperte aus Unna fing das Tier ein, wollte es aber aufgrund geltender Bestimmungen nicht in Obhut nehmen. Er erhielt dann die Weisung vom Ordnungsamt, sich doch um die Schlange zu kümmern, da sie in Bönen momentan nicht artgerecht untergebracht werden könne. 

Der Schlange gehe es gut, sagte der Polizeisprecher auf Anfrage. Der Experte habe sie am Abend nach ihrem Aufenthalt in der Mülltonne noch gereinigt und sie erholte sich schnell von ihrem ungewöhnlichen Ausflug.

Unklar bleibt, ob sich die Schlange selbst aus der Mülltonne hätte befreien können. "Sie hat ja keine Arme", sagte der Sprecher der Polizei augenzwinkernd. 

Schlange in Herne gefangen

Erst vor wenigen Tagen versetzte eine giftige Kobra Bevölkerung und Einsatzkräfte in Herne in helle Aufregung. Das Tier sorgte für eine Evakuierung des Wohnhauses und wurde erst Tage später im Keller gefunden. Noch immer ist unklar, ob es sich bei gefundener und verlorener Schlange um dasselbe Tier handelt.

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Quelle: wa.de

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