Marsberg

Wand in Wohnhaus stürzt ein: Mann im Sauerland unter 300-Kilo-Sturz eingeklemmt

Rettungseinsatz in Marsberg
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Rettungseinsatz in Marsberg: Ein Mann wurde unter einer eingestürzten Mauer eingeklemmt.

Bei Abbrucharbeiten an einem Haus in Marsberg im Sauerland stürzte plötzlich eine Wand ein. Ein Mann wurde unter einem 300 Kilogramm schweren Sturz eingeklemmt.

Marsberg - Bei Abbrucharbeiten in einem Wohnhaus im sauerländischen Marsberg stürzte eine Wand ein. Ein Mann wurde unter einem rund 300 Kilogramm schweren Sturz eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den schwer Verletzten.

Der Notruf erreichte die Feuerwehr am Montag (11. Oktober) gegen 15.30 Uhr. Als sie an der Unfallstelle eintraf, fanden die Einsatzkräfte den Mann im Obergeschoss des Hauses. Seine Beine waren unter einem 300 Kilogramm schweren Sturz eingeklemmt. Entgegen der Alarmierung war er nicht unter einer Mauer verschüttet; auch war der Mann ansprechbar und orientiert.

Marsberg/HSK: Wand in Wohnhaus stürzt ein

Die Feuerwehr stellte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zusammen mit den First Respondern die Erstversorgung sicher. Parallel wurde die Rettung vorbereitet: Der Sturz wurde mit Rüsthölzern unterbaut, hydraulische Spreizer wurden in Stellung gebracht, um den Sturz sicher anheben zu können. Von außen ging die Drehleiter des Löschzugs Marsberg in Bereitschaft, um den Verletzten sicher aus dem Obergeschoss ins Freie zu retten.

Nachdem der Rettungsdienst den Mann versorgt und stabilisiert hatte, konnte die Feuerwehr den Sturz mit hydraulischem Spreizer anheben und den Mann aus seiner Zwangslage befreien. Auf einer Trage wurde er auf dem Balkon den Einsatzkräften der Drehleiter übergeben, mit der er dann sicher ins Freie gerettet werden konnte.

Marsberg/HSK: Feuerwehr befreit eingeklemmten Mann

Ein Rettungshubschrauber flog den Mann in eine Spezialklinik. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Feuerwehr Marsberg aber nicht. Neben der Hilfeleistung kümmerten sich die Feuerwehrleute auch um Angehörige des Verletzten und weitere Personen, die bei dem Unfall anwesend waren. Im Einsatz waren 70 Rettungskräfte aus Feuerwehren aus Westheim, Oesdorf, Essentho und Meerhof sowie Marsberg.

Vor wenigen Tagen brannte in Marsberg-Oesdorf ein Wohnhaus. Zunächst war unklar, ob sich die Bewohner hatten retten können. Schuld war die Gastherme.

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