Tragisches Unglück im Sauerland

Tödlicher Arbeitsunfall in Umspannwerk: Mann (51) stirbt durch Stromschlag

In Medebach (NRW) hat sich ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Ein Mann starb im Umspannwerk an der Industriestraße durch einen Stromschlag.
+
In Medebach (NRW) hat sich ein tödlicher Arbeitsunfall ereignet. Ein Mann starb im Umspannwerk an der Industriestraße durch einen Stromschlag. (Symbolbild)

Tragisches Unglück am Donnerstag im Sauerland: Ein 51-jähriger Mann starb bei einem Arbeitsunfall in einem Umspannwerk. Er hatte einen Stromschlag erlitten.

  • In Medebach (NRW) ereignete sich am Donnerstag ein tödlicher Arbeitsunfall.
  • Ein 51-jähriger Mann aus Dortmund kam durch einen Stromschlag ums Leben.
  • Kriminalpolizei und Amt für Arbeitsschutz ermitteln.

Medebach (NRW) - Ein 51-jähriger Mann aus Dortmund ist am Donnerstagmorgen bei einem Arbeitsunfall in einem Umspannwerk in Medebach im Sauerland (NRW) ums Leben gekommen.

Das tragische Unglück ereignete sich nach Angaben der Polizei gegen 9 Uhr im Umspannwerk in der Industriestraße in Medebach. Nach ersten Erkenntnissen erlitt der 51-Jährige einen Stromschlag und wurde dadurch tödlich verletzt.

Medebach (NRW): Mann stirbt durch Stromschlag - Hubschrauber im Einsatz

Zwar wurde nach Informationen von sauerlandkurier.de* noch Rettungshubschrauber „Christoph 25“ aus Siegen zur Unglücksstelle in Medebach alarmiert, doch für den Mann aus Dortmund kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch vor Ort in dem Umspannwerk.

Die Hintergründe des Arbeitsunfalls in Medebach sind laut Polizei noch unklar. Der 51-Jährige war im Auftrag einer Fremdfirma in dem Umspannwerk tätig und erlitt im Zuge seiner Arbeiten den Stromschlag, wie Polizeisprecherin Laura Burmann erklärte. Die Kriminalpolizei und das Amt für Arbeitsschutz der Bezirksregierung Arnsberg haben die Ermittlungen aufgenommen.

Medebach (NRW): Umspannwerk verändert Spannung von Strom

In einem Umspannwerk wird die Spannung des Stroms verändert, der mit sehr hoher Spannung aus einem Kraftwerk kommt, aber mit deutlich niedriger Spannung in Haushalten ankommen muss.

Erst vor einem Monat hatte es im Sauerland einen tödlichen Arbeitsunfall gegeben: In einer Metallfirma in Arnsberg wurde eine 55-jährige Frau unter einem Stahlträger eingeklemmt und kam ums Leben. Wenige Tage zuvor wurde in Olsberg ein Mann in einer Maschine eingeklemmt und schwer verletzt*. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Unfallklinik geflogen. - *sauerlandkurier.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare