Feuerwehr im Sturmeinsatz

Mega-Stau auf der A45 - harter Montagmorgen für Pendler

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Symbolbild

Regen, Laub auf der Fahrbahn und ein typischer Montag mit mehr Straßenverkehr: Für viele Pendler hat der Wochenanfang in NRW mit einer Geduldsprobe begonnen. Besonders schlimm war es auf der A45.

Leverkusen/Essen -  Nach Auskunft des Landesbetriebs Straßen NRW summierten sich am Montagmorgen die Staus auf dem dichten Autobahnnetz in den Morgenstunden auf eine Größenordnung von etwa 250 bis 300 Kilometer Länge. 

Vor allem rund um Hagen, im Raum Oberhausen und rund um Köln mussten diesmal Autofahrer auf dem Weg zur Arbeitsstelle mehr Zeit in Kauf nehmen. Auf der A45 zwischen Hagen-Süd und Lüdenscheid-Nord sorgte ein in einer Baustelle liegen gebliebener Lkw für einen Stau, der bis zum Westhofener Kreuz zurückreichte. Die Wartezeit wurde mit bis zu eineinhalb Stunden angegeben.

Der erste Herbststurm ist über Nordrhein-Westfalen hinweggefegt. Laut Daten des Deutschen Wetterdienstes gab es auf dem Kahlen Asten in der Nacht zu Montag Sturmböen mit bis zu 102 Stundenkilometern. Ansonsten wurden stellenweise mehr als 80 km/h gemessen. So berichteten die Meteorologen des DWD von Sturmböen in Wuppertal von 81 und in der Warburger Börde von 82 Stundenkilometern.

In Dortmund haben Feuerwehrleute in der Nacht zum Montag Hunderte Schafe von einer Weide an einem Hang gerettet, die nach heftigem Regen überflutet war. 330 Tiere konnten gerettet werden. Für 20 Tiere kam die Hilfe zu spät. - eB/dpa

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