Zwei größere Einsatzlagen binnen 90 Minuten

Messerstecher und Raser halten die Polizei in Münster in Atem

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Münster - Binnen knapp 90 Minuten hatte die Polizei Münster am späten Mittwochabend bzw. am frühen Donnerstagmorgen gleich zwei größere Einsatzlagen zu bewältigen: Erst stach ein Unbekannter einem 21-Jährigen mit einem Messer in den Rücken, dann raste ein 27-Jähriger mit bis zu 220 m/h durch das Stadtgebiet. Wir fassen die Ereignisse hier zusammen.

Verbale Streitigkeiten enden mit Messerstichen

Auf der Ludgeristraße in Münster wurde ein 21-Jähriger gegen 23.15 Uhr durch zwei Messerstiche in den Rücken verletzt.

Der Münsteraner habe zusammen mit einigen Freunden in der Fußgängerzone gestanden, als sich ihnen ein Duo genähert habe. "Nach anfänglichen gegenseitigen Pöbeleien schlug einer der Täter dem 21-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Zweite zückte plötzlich ein Messer und stach dem Münsteraner zweimal in den Rücken. Anschließend flüchteten die Täter Richtung Prinzipalmarkt. Rettungskräfte brachten den leicht verletzten 21-Jährigen in ein Krankenhaus", so die Ermittler.

Mit bis zu 220 km/h durch die Stadt gerast

Polizisten stoppten am Donnerstagmorgen um 0.36 Uhr auf der B 54 einen Raser. "Der 27-Jährige war zuvor mit bis zu 220 km/h in der Stadt unterwegs", so die Polizei Münster.

Der weiße BMW sei Beamten an einer Kreuzung aufgefallen, als er seinen Wagen nach einer Kurve innerhalb von wenigen Metern auf 140 km/h im innerstädtischen Bereich beschleunigt habe. 

"In Höhe des Johann-Krane-Wegs bremste der 27-Jährige kurz und missachtete dann die rote Ampel. Mehrere Fußgänger standen auf der Mittelinsel und wollten die Straße überqueren.

Anschließend erhöhte er die Geschwindigkeit weiter und überholte mit circa 220 km/h auf der Bundesstraße trotz Verbots mehrere Autos. Die Beamten stoppten den Wagen mit den vier Insassen nach etwa 12 Kilometern Verfolgung bei Altenberge. Glücklicherweise wurde niemand verletzt", so die Ermittler weiter.

Die Polizisten hätten den Führerschein des Fahrers sichergestellt. Ihn erwarte ein Strafverfahren wegen des grob verkehrswidrigen und rücksichtslosen Fortbewegens als Kfz-Führer zum Erreichen einer höchstmöglichen Geschwindigkeit. - eB

Quelle: wa.de

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