Es passierte bereits am 22. September in Bergkamen-Rünthe

Beziehungs-Drama: Mann (32) tötet erst sein Freundin (27) und dann sich selbst

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In Rünthe gab es einen Mord.

[Update] Ein junger Mann hat in der gemeinsamen Wohnung in Bergkamen seine Freundin getötet. Dann nahm er sich selbst das Leben. Die 27-Jährige habe sich von ihm trennen wollen, sagt ein Sprecher der Dortmunder Staatsanwaltschaft zum mutmaßlichen Motiv für die Affekt-Handlung des 32-Jährigen.

Rünthe – In Bergkamen ist es bereits am 22. September zu einem Tötungsdelikt gekommen, wie Recherchen unserer Redaktion jetzt bestätigten. Ein 32-jähriger Mann hat nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft Dortmund zunächst seine 27-jährige Freundin getötet, dann beging er Suizid.

Die Tat geschah demnach offenbar bereits vor zweieinhalb Wochen - am Sonntag, 22. September. Weil der mutmaßliche Täter aber ebenso wie das Opfer verstorben sei, hätten Staatsanwaltschaft und Polizei nicht die Öffentlichkeit informiert.

Nachdem die beiden Toten zwei Tage später am Dienstag, 24. September von einer Familienangehörigen aufgefunden worden waren, hatte es sehr wohl einen Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften samt Sperrung der Straße „In der Dille“ gegeben.

Opfer und Täter wohnten zusammen

Zuständig für die Ermittlungen in diesem Fall war die Polizei in Dortmund, die Mordermittlungen für den Kreis Unna übernimmt. 

Die Untersuchung ist aber bereits abgeschlossen. „Denn es gibt keinerlei Anhaltspunkte, dass eine dritte Person an der Tat beteiligt war“, sagte Henner Kruse von der Staatsanwaltsschaft Dortmund. 

Opfer und Täter waren zum Tatzeitpunkt verlobt und lebten zusammen in einer Wohnung an der Straße „In der Dille“ in Rünthe. 

Laut Zeugenaussage habe sich die 27-Jährige am Tatabend von ihrem Freund trennen wollen, sagt Staatsanwalt Kruse.

Die junge Frau sei am Sonntag noch bei einer Freundin gewesen und habe die Trennungsabsicht geäußert. Sie habe gesagt, dass sie die Beziehung nicht mehr wolle, so der Staatsanwalt. 

Dann sei sie zurück in die gemeinsame Wohnung gegangen, um mit ihrem Verlobten zu reden. Am nächsten Montag erschien sie nicht auf der Arbeit, so Henner Kruse. 

Der 32-Jährige und die 27-Jährige seien an dem Montag nicht erreichbar gewesen, sodass das Tötungsdelikt wohl noch am Sonntag geschehen sei, sagt der Staatsanwalt.

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Quelle: wa.de

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