Musiklehrer kämpft gegen Vorwurf der Freiheitsberaubung

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Düsseldorf - Ein Musiklehrer soll in Kaarst bei Düsseldorf mehrere Schüler daran gehindert haben, den Klassenraum zu verlassen. Ein Kind soll er dabei zurückgestoßen haben. Er wurde wegen Freiheitsberaubung verurteilt. Doch die Entscheidung wird nun überprüft.

Der Fall des wegen Freiheitsberaubung verurteilten Musiklehrers Phillip Parusel wird am Montag (10.30 Uhr) vor dem Düsseldorfer Landgericht neu aufgerollt. Der Pädagoge war in erster Instanz vom Amtsgericht in Neuss wegen Freiheitsberaubung zu einer "Verwarnung mit Strafvorbehalt" verurteilt worden: Entweder bilde er sich im Umgang mit schwierigen Schülern fort, oder er müsse 1000 Euro Geldstrafe zahlen. Dagegen legte er Berufung ein.

Vom Vorwurf der Körperverletzung war der Lehrer freigesprochen worden. Laut Anklage hatte der Realschullehrer in Kaarst einige Schüler mit Gewalt daran gehindert, den Klassenraum zu verlassen. Ein Kind soll er dabei auch zurückgestoßen haben. Ein anderer Schüler hatte daraufhin zum Handy gegriffen und die Polizei gerufen. - dpa

Quelle: wa.de

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