Sozialplan und Interessensausgleich beschlossen

Jetzt herrscht Gewissheit: Thyssenkrupp streicht rund 500 Stellen in NRW

 Thyssenkrupp Olpe Hagen Stellenabbau
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Der Stahlkonzern Thyssenkrupp streicht rund 500 Stellen in Olpe und Hagen (Symbolfoto). 

Der Stahlkonzern Thyssenkrupp streicht rund 500 Stellen in Olpe und Hagen. Das erklärt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Damit herrscht für die Beschäftigten der Sparte Federn und Stabilisatoren traurige Gewissheit.

  • Thyssenkrupp streicht rund 500 Stellen in Olpe und Hagen.
  • Sozialplan und Interessensausgleich sind bereits unterzeichnet.
  • Der Standort Olpe-Lütringhausen wird komplett geschlossen.

Hagen/Olpe - Grundlage für den Stellenabbau ist eine Einigung zwischen Unternehmen und Mitarbeitervertretung in Bezug auf Sozialplan und Interessensausgleich für die rund 500 betroffenen Stellen an den Standorten Hagen und Olpe-Lütringhausen.

„Zu dem umfangreichen Maßnahmenkatalog gehören Übernahmeangebote auf andere Stellen bei Thyssenkrupp, soziale Absicherung über eine Transfergesellschaft inklusive Weiterbildungs- und Unterstützungsangebote bei der Suche nach Arbeitsplätzen außerhalb der Gruppe sowie spezielle Unterstützungsmöglichkeiten für ältere Mitarbeitende bis zum Renteneintritt“, teilt Thyssenkrupp mit.

Zahlreiche Kreuze mahnen am Federnwerk in Lütringhausen an die 330 Arbeitsplätze, die Ende des nächsten Jahres von der Schließung des Werkes betroffen sind.

Mario Gropp, CEO der Geschäftseinheit Federn und Stabilisatoren bei Thyssenkrupp: „Unserem Anspruch einer sozialverträglichen Restrukturierung sind wir mit diesem Verhandlungsergebnis gerecht geworden. Mit dem heute abgeschlossenen Sozialplan und Interessensausgleich haben wir einen guten Rahmen geschaffen, die betroffenen Mitarbeitenden individuell auf dem Weg von Arbeit in Arbeit zu unterstützen und zu begleiten.“

Thyssenkrupp streicht bis zu 500 Stellen in NRW: Standort Olpe wird komplett geschlossen

Das Ende April dieses Jahres vorgelegte Restrukturierungskonzept sieht die Beendigung der Fertigung von Stabilisatoren am Standort Olpe bis Ende 2021 vor. Davon sind rund 330 Stellen betroffen. Der Standort Hagen soll zu einem Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Fertigung von Federn und Stabilisatoren umgebaut werden. Dort entfallen bis Sommer 2020 bis zu 160 Stellen. Zukünftig werden in Hagen rund 320 Mitarbeiter beschäftigt sein.

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