Martinus-Hospital betroffen

Großeinsatz im Krankenhaus: Gas tritt an Belüftungsanlage aus

Gasalarm im Martinus-Hospital in Olpe: An dem Krankenhaus fand ein Großeinsatz statt.
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Gasalarm im Martinus-Hospital in Olpe: An dem Krankenhaus fand ein Großeinsatz statt.

[Update 23.13 Uhr] Im Technikraum des St. Martinus Hospitals in Olpe gab es eine unklare Rauchentwicklung - doch dann wurde klar, dass es nicht brannte. Die Gefahr war jedoch noch lange nicht gebannt.

  • Großalarm in Olpe - in einem Krankenhaus kam es zu einem Gasaustritt.
  • Zunächst war am St. Martinus-Hospital eine Rauchentwicklung gemeldet worden.
  • Es trat jedoch Gas nahe der Belüftungsanlage aus.

Olpe - Zu einem großen Feuerwehreinsatz kam es am Dienstagabend in der Olper Innenstadt. Im St. Martinus-Hospital wurde gegen 20.10 Uhr eine Rauchentwicklung in einem Technikraum gemeldet. Wegen der brisanten Lage durch das Krankenhaus, hatte der Leiter der Feuerwehr vorsorglich die Alarmierung erhöht.

Das Fachpersonal konnte bei der genauen Kontrolle erkennen, dass es sich nicht um Rauch handelte, sondern dass durch ein Leck an einer Kältemaschine Kühlmittel ausgetreten war. Es war zu befürchten, dass sich das Gas möglicherweise durch die Lüftungsanlage im Krankenhaus verteilt habe. 

Olpe: Sämtliche Stationen des Krankenhauses kontrolliert

Aufgrund der gefährlichen Gase mussten sämtliche Stationen des Hauses kontrolliert. Alle Schotts, die die Luftzufuhr zu den Etagen unterbinden können, waren so verschlossen, wie es für derartige Situationen vorgesehen ist. Eine Ausbreitung der Klimamittel wurde so verhindert. Für den Krankenhausbetrieb brachte der Großeinsatz daher keine Einschränkungen mit sich.

Gasalarm im Martinus-Hospital in Olpe: An dem Krankenhaus fand ein Großeinsatz statt.

Nach rund eineinhalb Stunden und abschließenden Messungen konnte der Einsatz beendet werden. Wodurch es nun zu dem Austritt des Mittels kam, konnte die Feuerwehr nicht sagen. Da keine Gefahr mehr davon ausging, können sich die Techniker, die die Anlage betreuen, nun eigenständig um die Behebung der Ursache kümmern. Die 40 Einsatzkräfte sowie der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und der Kreisbrandmeister konnten den Rückweg antreten. 

Olpe: Martinstraße für Feuerwehr-Einsatz gesperrt

Gegen 21.30 Uhr war der Einsatz für die Einsatzkräfte beendet. Die Feuerwehr war mit acht Fahrzeugen und rund 40 Einsatzkräften angerückt. Der Rettungsdienst sowie der Malteser Hilfsdienst war mit jeweils zwei Rettungswagen vor Ort. Neben dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst war noch der Leitete Notarzt, Kreisbrandmeister Christoph Lütticke sowie der Messzug des Kreises Olpe an die Einsatzstelle gerufen worden. 

Die Martinstraße war für die Dauer des Einsatzes gesperrt, damit die Feuerwehr genug Platz für Fahrzeuge und Ausrüstung hatte.

Quelle: wa.de

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