Orkantief Thomas bringt am Nachmittag schwere Sturmböen nach NRW

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Symbolbild.

Essen - Das Orkantief Thomas ist auf dem Weg nach Nordrhein-Westfalen. Die Unwetterfront werde am Donnerstagnachmittag von der niederländischen Grenze ins Landesinnere ziehen, sagte Meteorologe Franz Molé vom Deutschen Wetterdienst in Essen. Dann könne es im Flachland schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern geben.

Im Bergland und in Gewitternähe seien auch orkanartige Böen möglich. "In der Nacht gibt es ein zweites Sturmfeld, das in Nordrhein-Westfalen verbreitet Windstärken von 110 Stundenkilometern bringt", sagte Molé weiter. Erst in der zweiten Nachthälfte soll der Wind von Westen her nachlassen.

Oberhalb von 300 Metern werden Schneeschauer vorhergesagt. In der Eifel, dem Oberbergischen Land und dem Sauerland müsse in der Nacht bei Temperaturen unter null Grad mit Glätte gerechnet werden. Sehr große Regenmengen sind bereits seit Dienstagabend im Bergischen Land sowie im Rothaargebirge gefallen. An die 60 Liter Regen pro Quadratmeter wurden gemessen. In Teilen des Landes erwartet das Umweltamt NRW einen schnellen Anstieg der Wasserpegel. - dpa

Quelle: wa.de

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