Platzsturm von Jülich: Mehrere Verdächtige ermittelt

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Düsseldorf/Jülich - Hintergrund des Überfalls auf ein Fußballspiel in Jülich sind den Ermittlern zufolge Spannungen zwischen Gruppen aus der Türkei und dem Libanon. Das geht aus einem Bericht des NRW-Innenministeriums an den Innenausschuss des Landtags hervor.

Ein "Verkehrsgeschehen" könnte Auslöser des Angriffs gewesen sein. Einer der türkischstämmigen Verdächtigen, ein 22-Jähriger, zähle zudem zu jenen, die einige Tage später an den Gewalttaten gegen Polizisten in Düren beteiligt gewesen sein sollen. 

Alle bislang ermittelten Angreifer auf das Fußballspiel in Jülich stammten aus der Türkei, heißt es in dem Bericht. Bei der überfallartigen Attacke waren am 6. November neun Menschen - überwiegend aus dem Libanon - verletzt worden. 

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"Nach jetzigem Kenntnisstand handelt es sich um eine Clan-Fehde, die leider auf dem Sportplatz ausgetragen wurde", hatte der Vorstand des Bezirksligisten Welldorf Güsten am Tag darauf mitgeteilt. 

Erkenntnisse zu kriminellen Clan-Strukturen lägen der Kreispolizei in Düren nicht vor, heißt es zweieinhalb Wochen später in dem Ministeriumsbericht. Man wolle die Ermittlungen in diesem Bereich aber grundsätzlich verstärken. 

Bei einem Fußballspiel auf dem Sportplatz im Jülicher Ortsteil Güsten war eine Horde mit Baseballschlägern und Eisenstangen bewaffneter Männer auf den Platz gestürmt und hatte auf Spieler eingeschlagen. Die Angreifer waren verschwunden, bevor die Polizei am Tatort eintraf. - dpa

Quelle: wa.de

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