Verantwortlich für Kommunales, Bauen, Heimat und Gleichstellung

Ina Scharrenbach aus Kamen wird Chefin des neuen Ministeriums

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Ina Scharrenbach trat im Wahlkreis Unna III-Hamm II für die CDU an. Das Foto entstand bei der Wahlkreis-Versammlung im Juni 2016.

Düsseldorf - Ina Scharrenbach, Ex-CDU-Landtagsabgeordnete aus Kamen, wird Chefin des neuen NRW-Ministeriums für Kommunales, Bauen, Heimat und Gleichstellung. „Da kann man was draus machen“, freut sich die 40-Jährige, dass sie künftig gestaltend in der Landespolitik tätig sein kann.

Sie wolle „etwas bewegen“, erläutert die Chefin der CDU-Frauen-Union NRW, die als Mitglied der Hauptverhandlungsgruppe maßgeblich an der Erarbeitung des Koalitionsvertrages von CDU und FDP mitgewirkt hat. 

Die gelernte Bankkauffrau, die zuletzt als Mitarbeiterin einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft tätig war, zog 2012 über die Reserve ins Landesparlament ein. Da die CDU-Reserveliste nicht zog, verpasste sie das Landtagsmandat. 

Als CDU-Obfrau im Untersuchungsausschuss hat sie akribisch an der Aufklärung der schweren Übergriffe auf Frauen in der Kölner Silvesternacht 2015 mitgewirkt. 

Aktuell stellt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) in Düsseldorf die zwölf Mitglieder seines Kabinetts vor, von denen neun aus den Reihen der Christdemokraten gestellt werden. 

Klar ist bereits, dass die FDP mit Andreas Pinkwart (Wirtschaft, Digitalisierung, Innovation), Yvonne Gebauer (Schule und Weiterbildung) sowie Joachim Stamp (Integration, Flüchtlinge, Kinder und Familie) drei Ressorts besetzt, in denen es politische Gestaltungsmöglichkeiten gibt. 

Wenn FDP-Fraktionschef Christian Lindner in den Bundestag wechselt, soll der Erwitter Christof Rasche die Nachfolge als Fraktionschef antreten. 

Der Hammer Wirtschaftsförderungsleiter Christoph Dammermann wird - wie bereits berichtet - künftig als Staatssekretär Wirtschaftsminister Pinkwart unterstützen.

Quelle: wa.de

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