Schlägerei in Hagen: Schuhabdruck im Gesicht

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Hagen - Nur noch Kopfschütteln bei den Einsatzkräften der Bundespolizei verursachte in Hagen eine körperliche Auseinandersetzung und die damit verbundenen Begleitumstände.

Gegen 1.30 Uhr am Sonntagmorgen waren Bundespolizisten in das Burger-Restaurant am Hauptbahnhof gerufen worden, weil dort zwei Männer in Streit geraten waren.

Als Einsatzkräfte das direkt neben der Bundespolizeiwache ansässige Restaurant betraten, konnten sie beobachten, wie zwei Männer sich schlugen.

Dabei lag das Duo auf dem Boden. Noch immer auf dem Boden liegend setzte ein 54-jähriger Mann aus Dortmund gezielt zum Tritt an. Um dies zu verhindern, setzte ein Bundespolizist Pfefferspray ein, was den Tritt jedoch nicht verhindern konnte.

Alkoholisierte Streithähne

Durch den Tritt erlitt sein Kontrahent, ein 23-Jähriger Hagener, einen Fußabdruck im Gesicht. Zeugenbefragungen ergaben, dass der 23-Jährige mehrere Besucher des Restaurants beleidigt hatte – unter anderem eine 27-jährige Frau aus Dortmund, welche in Begleitung des 54-Jährigen war.

Dieser wurde dann von dem Hagener angegriffen, gegen den er sich zur Wehr setzte. Die 27-Jährige erklärte den erstaunten Beamten, dass sie der Auseinandersetzung nur kurz folgte, da sie so enormen Hunger bekommen habe, woraufhin sie der Auseinandersetzung den Rücken zugewandt habe, um ihren Big Mac zu verspeisen. Beide Männer wurden zur Wache gebracht.

Widerstand gegen Polizisten

Auf dem Weg dorthin versuchte der aggressive Hagener mit einem Ellenbogenschlag, einen Bundespolizisten im Gesicht zu verletzen. Dieser konnte den Angriff abwehren und den Mann fesseln. Die drei Beteiligten waren alkoholisiert.

Nach der Sachverhaltsaufnahme wurden sie später getrennt voneinander aus der Wache entlassen. Gegen den 23-Jährigen, der in mehr als 30 Fällen wegen Gewalt-, Raub- und Widerstandsdelikten polizeibekannt ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands eingeleitet.

Quelle: wa.de

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