Neue Regeln

Schulstart mit Maskenpflicht in NRW: So lief der erste Tag - einige Schulen wieder dicht

Am Mittwoch geht es an NRW-Schulen wieder los - mit einem neuen Corona-Alltag, zu dem eine umfassende Maskenpflicht ab Klasse 5 gehört. Die ersten Menschen klagen gegen Unterricht mit Maske.

  • Wie geht es an den Schulen in NRW in Zeiten des Coronavirus* nach den Sommerferien konkret weiter?
  • Eltern, Lehrer und Schüler hoffen auf eine möglichst reibungslose wie umfangreiche Rückkehr am 12. August in den Regelbetrieb.
  • Schulministerin Yvonne Gebauer hat verkündet, dass auch im Unterricht ab Klasse 5 Maskenpflicht besteht. Die Hitzefrei-Regelung wird gelockert.

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Update, 13. August, 17.05 Uhr: Nach mehreren bekannt gewordenen Corona-Fällen in Schulen kurz nach dem Schulstart am Mittwoch ist der Kreis Soest besonders hart getroffen. An vier Schulen sind am zweiten Tag Schüler positiv auf das Coronavirus* getestet worden. Die betroffenen Klassen müssen in Quarantäne, wie soester-anzeiger.de* berichtet. 

Besonders brisant: Die Fälle im Kreis Soest könnten mit der Panne in Bayern zusammenhängen. Die Corona-Fälle sind auf eine achtköpfige und eine vierköpfige Familie aus Soest zurückzuführen, die am 9. August aus Kroatien zurückgekehrt sind und zuvor an einer Autobahnraststätte in Bayern getestet worden waren. In Bayern hat es eine beispiellose Panne bei der Auswertung der Corona-Tests von Reiserückkehrern gegeben. Stand Mittwoch warteten 44.000 Reiserückkehrer, die im Ausland im Urlaub waren, nach Corona-Tests an den Autobahnen noch auf ihre Ergebnisse - darunter auch 900 nachweislich positiv Getestete.

BundeslandNRW
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
Größte StadtKöln
HauptstadtDüsseldorf
SehenswürdigkeitenKölner Dom

Update, 13. August, 11:03 Uhr: Bei brütender Hitze und mit Masken starten rund 162.000 I-Dötzchen in NRW am Donnerstag in den ersten Schultag. Anders als die Schüler an weiterführenden Schulen brauchen die Grundschüler im Unterricht zwar keinen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, aber auf den Fluren und dem Schulgelände herrscht Maskenpflicht.

Update, 13. August, 10.18 Uhr: Der gestrige Schulstart nach den Sommerferien in NRW war vielerorts nervenaufreibend und mit Sicherheit für Schüler, Lehrer und Eltern gleichermaßen anstrengend. Maskenpflicht im Unterricht bei brütender Hitze war angesagt - und wurde bundesweit kritisch beäugt. In manchen Städten lief der erste Schultag allerdings nicht wie geplant.

Schule in NRW: Neues Schuljahr beginnt mit Corona-Fällen

In Viersen wurde eine Grundschule kurz nach dem Start ins neue Schuljahr wieder geschlossen - eine Lehrerin sei positiv auf das Coronavirus getestet worden, teilte die Schule am Mittwoch mit. Die Schule bleibt bis zum 24. August zu.  Wegen eines Corona-Falls ist die Sekundarschule in Dorsten am ersten Tag des neuen Schuljahres geschlossen geblieben. Eine Lehrerin habe sich angesteckt, sie befinde sich in Quarantäne, sagte ein Sprecher des Kreisgesundheitsamtes am Mittwoch. Die Lehrerin habe an den Tagen vor dem Schulbeginn an mehreren Konferenzen teilgenommen. Insgesamt seien 43 Kontaktpersonen ermittelt worden, die im Laufe des Tages getestet würden. Wegen Personalmangels sei am Mittwoch kein Schulbetrieb möglich gewesen.

Auch in Halver im Märkischen Kreis gab es zum Schulstart schlechte Nachrichten. An zwei Schulen gab es Corona-Fälle*, die jeweiligen Träger mussten schnell reagieren, wie come-on.de* berichtet.

Schule in NRW: Schulstart und Klagen gegen Maskenpflicht

Update, 12. August, 11.49 Uhr: Während viele Schüler in NRW ihren ersten Unterrichtstag mit Maske verbringen, laufen derzeit am Oberverwaltungsgericht in Münster mehrere Klagen gegen die Maskenpflicht während des Unterrichts an weiterführenden Schulen. Einer Gerichtssprecherin zufolge will eine Familie aus Euskirchen im Rheinland per Eilverfahren klären lassen, ob die Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen in diesem Punkt rechtlich haltbar ist.  

Update, 11. August, 14.29 Uhr: Das NRW-Schulministerium hat wegen der Sommerhitze die Hitzefrei-Regeln an Schulen gelockert. „Die derzeitigen Hitzefrei-Regelungen werden angesichts der hohen Außentemperaturen und der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung auf die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II vorerst ausgeweitet, sagte Ministerin Yvonne Gebauer. Eine solche Lockerung hatte zuvor der Städtetag NRW und die Landesschülervertretung gefordert.

Schule in NRW: Einschulung am Mittwoch -

Update, 11. August, 14.01 Uhr: Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht an NRW-Schulen gebe es keinen Bußgeldkatalog, wie Staatssekretär Mathias Koch sagt. Allerdings gebe es bei dauerhaften Verstößen, womöglich sogar provokanten, innerhalb bestehender Regelungen an Schulen Möglichkeiten, Maskenverweigerer zu sanktionieren. Im schlimmsten Falle "gehe es nach Hause". Vorher, so Gebauer, werde es aber Gespräche mit dem Schüler und den Eltern geben.

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer.

Update, 11. August, 13.41 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer reagiert auf Kritik an der Maskenpflicht an Schulen in NRW. Die Maßnahmen seien dem aktuellen Infektionsgeschehen geschuldet, sollen aber nicht auf Dauer etabliert werden. Daher die Befristung bis zum 31. August. Abhängig vom weiteren Verlauf der Corona-Krise und den Reaktionen und Erfahrungsberichten aus Schulen soll laut Gebauer bis dahin eine Entscheidung über den Stichtag hinaus fallen. Laut Staatssekretär Mathias Richter sollen Schulen Maskenpausen ermöglichen. Grundschüler dürfen im neuen Schuljahr an ihrem Sitzplatz die Masken abnehmen; an weiterführenden Schulen ist das nicht erlaubt.

Update, 11. August, 13.17 Uhr: Die Lehrpläne sollen laut NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer reformiert werden. Rechtschreibung soll künftig wieder eine größere Bedeutung an NRW-Grundschulen bekommen. Das umstrittene Prinzip „Schreiben nach Gehör" wird damit weiter abgelöst. Bis 2025 will Gebauer rund 21 Millionen Euro für neue Lehrkräfte bereitstellen. Wer zum Schuljahr 2021/22 eingeschult wird, wird Englisch erst ab Klasse 3 haben - und nicht wie bisher schon ab der ersten Klasse. Die dadurch gewonnene Unterrichtszeit in den 1. und 2. Klassen sollen Lehrer nutzen, um Kinder besser individuell bei den Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen zu fördern. Erste Schritte in Informatik sollen Teil des Sachunterrichts werden.

Schulen in NRW: 718 Millionen für die Grundschulen

Update, 11. August, 13.11 Uhr: Die PK mit NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer zum „Masterplan Grundschule“ läuft. Er soll laut Gebauer in den kommenden Jahren die Qualität des Unterrichts generell stärken und Lehrer unterstützen. Angedacht ist eine Einstellungsinitiative. Künftig soll jede Grundschule in NRW - auch kleine - eine stellvertretende Leitung bekommen. Um die Schulleitungen zu entlasten, sollen in NRW insgesamt rund 600 Assistenten angestellt werden. Auch die Lehrkräfte an Grundschulen sollen entlastet werden. Das werde für die Kinder spürbar sein, so Gebauer.

Update, 11. August, 11.52 Uhr: Kurz vor dem Start ins neue Schuljahr hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die Maskenpflicht im Unterricht an weiterführenden Schulen gerechtfertigt. Gerade in der jetzigen Phase, in der viele Menschen von Reisen zurückkehrten, müsse man besonders vorsichtig sein, sagte Laschet am Dienstag vor Beginn einer Kabinettssitzung in Düsseldorf. Außerdem mahnten die steigenden Corona-Infektionszahlen: „Die Pandemie ist längst noch nicht vorbei“, so Laschet. „Wenn sich das Geschehen normalisiert, dann können wir auch schnell wieder von dieser Pflicht Abstand nehmen.“

Ab Mittwoch (12. August) kehren im einwohnerstärksten Bundesland rund 2,5 Millionen Schüler an landesweit 5500 Schulen in den Regelbetrieb zurück. Als einziges Bundesland hat Nordrhein-Westfalen eine Maskenpflicht für Schulen beschlossen, die nicht nur im Schulgebäude und auf dem Gelände gilt, sondern an weiterführenden und berufsbildenden Schulen auch im Unterricht. Die Maßnahme ist zunächst bis Ende August befristet.

Update, 11. August, 11.02 Uhr: Wenn morgen in Nordrhein-Westfalen das Schuljahr 2020/21 beginnt, gibt es wegen der Corona-Krise einiges zu beachten. Maskenpflicht, Abstands- und Hygieneregeln, Unterrichtsausfall, digitales Lernen - das sollten Sie vor dem Schulstart wissen.

Schulen in NRW: Neustart für 2,5 Millionen Schüler - mit Masken

Update, 11. August, 8.35 Uhr: Am morgigen Mittwoch geht's an den Schulen in NRW wieder los. Und das trotz der Corona-Pandemie so normal wie möglich. Das ist zumindest das Ziel an den Schulen. Viele von ihnen haben Eltern und Schüler bereits über die konkreten Regeln im neuen Schulalltag informiert. Heute Mittag gegen 13 Uhr wird NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer den "Masterplan Grundschule" vorstellen. Auch NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wird sich äußern.

Update, 10. August, 8.30 Uhr: Der Städtetag NRW fordert praxistaugliche Erleichterungen angesichts der Maskenpflicht: „An heißen Sommertagen brauchen wir dann großzügigere Hitze-Freie-Entscheidungen.“ Diese Meinung vertritt der Vorsitzende des Städtetags Nordrhein-Westfalens, Pit Clausen. Grundsätzlich aber unterstützt der Städtetag in NRW die Maskenpflicht zum Schuljahresbeginn.

Schulen in NRW: Hitzefrei auch für ältere Schüler?

Auch die Landesschülervertretung NRW fordert, dass Hitzefrei in Zeiten coronabedingter Maskenpflicht nun auch für Oberstufenschüler gelten müsste. Das ist neben Masken für Lehrer und Unterricht im Freien eine ihrer Forderungen. Bislang sieht der Hitzefrei-Erlass der Landesregierung hitzefrei für die Oberstufe nicht vor. Zum Schulstart gilt in NRW ab Mittwoch Maskenpflicht in allen Schulgebäuden und auf dem Gelände - in weiterführenden und berufsbildenden Schulen sogar im Unterricht. Diese strenge Regelung gibt es bislang nur in NRW.

Schule mit Maske sei in jedem Fall besser als gar keine Schule, unterstrich der Städtetagsvorsitzende und Bielefelder Oberbürgermeister Pit Clausen. „Wir sind in den Städten auf den Schulstart gut vorbereitet. Die Schulträger haben sich um den Infektionsschutz in den Schulen gekümmert.“

Schule in NRW: Maskenpflicht zu Schulbeginn - Gesichtsvisiere nur als Ausnahme

Update, 5. August, 7.30 Uhr: Die neue Maskenpflicht im Unterricht kann nur im Ausnahmefall mit Gesichtsvisieren erfüllt werden. Das hat das NRW-Schulministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf klargestellt. Der Infektionsschutz durch ein Visier - etwa aus Plexiglas - sei nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) nicht genauso sicher wie eine eng am Gesicht anliegende Mund-Nase-Bedeckung.

Der Verband Lehrer NRW hatte zuvor gefordert, die „drastische Maßnahme“ einer sogar für den Unterricht geltenden Maskenpflicht an allen weiterführenden und berufsbildenden Schulen etwas abzumildern - etwa durch Gesichtsvisiere für Lehrer.
Im Ausnahmefall sei das denkbar, erklärte das Schulministerium. „Visiere können bei Personen zum Einsatz kommen, bei denen das dauerhafte Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist.“ Die Landesregierung stellt den Schulen zu Beginn des Schuljahres rund eine Million Masken aus Landesbeständen zur Verfügung - als Reserve für den Bedarfsfall. Gesichtsvisiere sind nicht darunter. „Es handelt sich um FFP-2-Masken“, teilte das Schulministerium mit. Schüler beziehungsweise ihre Eltern müssen sich grundsätzlich selbst um Masken kümmern.

Maskenpflicht in Schulen in NRW: Bei groben Verstößen droht Verweis

Update, 4. August, 7.20 Uhr: Die Sommerferien in NRW dauern nicht mehr lange. Seit gestern ist klar: In der Schule gilt Maskenpflicht - ausgenommen in den ersten vier Klassen. Auch SPD-Chefin Saskia Esken äußert sich gegenüber der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft kritisch über Normalität in der Schule: „Ich halte die Rückkehr zur gewohnten Normalität an den Schulen für eine Illusion und die Aufgabe von Abstandsregeln für sehr problematisch.“ Angesichts der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus fordert sie Unterrichtskonzepte, „die die Kontakte beschränken.“

Wenn Schüler in NRW dauerhaft gegen die neue Maskenpflicht verstoßen, können sie auch von der Schule verwiesen werden. Darauf hat Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) noch einmal in einem WDR2-Interview hingewiesen. Die am Montag bekanntgegebene Maskenpflicht für Schulen in NRW, die sich an weiterführenden und berufsbildenden Schulen auch auf den Unterricht erstreckt, hat eine bundesweite Debatte ausgelöst, bislang aber keine Nachahmer gefunden.

Update, 3. August, 16.37 Uhr: Erste Reaktionen auf den geplanten Unterricht mit Maske in NRW: Der Verband Bildung und Erziehung hält die Maskenpflicht aus pädagogischer Sicht für eine Herausforderung. „Es ist fraglich, ob den Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern zuzumuten ist, die Masken während des ganzen Unterrichtstages zu tragen", sagte der Verbandsvorsitzende Udo Beckmann am Montag. Das Sprechen damit sei aber auch eine Frage der Gewöhnung und es sei in jedem Fall besser, zusammen in der Schule zu lernen als dies nicht tun zu können, sagte Beckmann. „Trotzdem bleibt die Herausforderung, dass das Zwischenmenschliche auch von der Mimik lebt - und diese mit einer Maske kaum zu erkennen ist.“

Schule in NRW: Nach Sommerferien kommt Maskenpflicht im Unterricht

Kritik kam von der Bundesschülerkonferenz. Die angekündigte Maskenpflicht während des Unterrichts sei angesichts der aktuellen Temperaturen eine Zumutung für die Schülerinnen und Schüler, teilten die Schülervertreter am Montag mit. Ein erhebliches Risiko seien zudem vielerorts fehlende oder mangelhafte Klimasysteme. „Außerdem ist in vielen Räumen das Lüften gar nicht möglich, weil sich die Fenster nicht öffnen lassen.“

Schule in NRW: Maskenpflicht im Unterricht - die PK im Ticker

Update, 3. August, 14.09 Uhr: Hier können Sie sich die Pressekonferenz von Ministerin Gebauer in voller Länge ansehen:

Update, 3. August, 14.05 Uhr: Das Land NRW hat noch einmal klargestellt: „Mit der Aufnahme des angepassten Schulbetriebs in Corona-Zeiten können sich alle an den öffentlichen und privaten Schulen tätigen Personen in der Zeit vom 10. August bis zum 9. Oktober 2020 alle 14 Tage anlasslos und freiwillig testen lassen. Die Testung soll außerhalb der Zeiten eigener Unterrichtsverpflichtung oder der eigenen Arbeitszeit an der Schule stattfinden. Die Kosten übernimmt das Land.“

Und weiter: „Sollten bei Testungen oder auf anderem Wege Infektionsfälle mit dem Corona-Virus festgestellt werden, wird das zuständige Gesundheitsamt von der Schulleitung informiert und entscheidet über weitere Maßnahmen. Beispielsweise kommt eine Testung von Kontaktpersonen in Betracht, um lokale Cluster und Infektionsketten zu identifizieren und möglichst frühzeitig zu unterbrechen. Je nach Infektionsgeschehen und regionaler Gegebenheit werden Schulen aber auch umfassend oder gar vollständig getestet und wenn nötig auch kurzfristig vorübergehend geschlossen, um das Infektionsgeschehen gesichert abklären und eindämmen zu können.“

Schule in NRW: Feste Sitzordnung bleibt oberstes Gebot

Update, 3. August, 13.56 Uhr: Zum Thema Rückverfolgbarkeit heißt es im aktuellen Papier des Landes: „Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind konstante Gruppenzusammensetzungen erforderlich, soweit nicht zwingende schulorganisatorische Gründe entgegenstehen. Der Unterricht soll jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder festen Lerngruppen stattfinden. Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung ist grundsätzlich nicht möglich. Ausnahmen bilden bereits jahrgangsgemischt zusammengesetzte reguläre Klassen bzw. Lerngruppen, Gruppen für Ganztags- und Betreuungsangebote sowie Schulsportgemeinschaften.

Damit der Unterricht gemäß den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen organisiert werden kann, können insofern klassenübergreifende feste Lerngruppen und Kurse gebildet werden (z.B. Religionsunterricht, Wahlpflichtbereich). Der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe findet wie bisher in festen fachbezogenen Kursen statt. Dies gilt auch für Fachunterrichtskooperationen mit anderen Schulen.“  Damit wird der eingeschlagene Weg aus dem eingeschränkten Regelbetrieb von vor den Sommerferien konsequent fortgesetzt, bei dem eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden muss.

Schule in NRW: Das passiert im Falle des Falles

Update, 3. August, 13.49 Uhr: Wenn es an einer Schule im Schuljahr 2020/21 zu einem Corona-Verdachtsfall kommt, gebe es einen detaillierten Fahrplan für die Schulleitungen, was zu tun sei. In jedem Fall müsse der betroffene Schüler bzw. die betroffene Schülerin so schnell wie möglich separiert, nach Hause geschickt bzw. abgeholt (bei Minderjährigen) und das Gesundheitsamt informiert werden. Schulleiter dürfen zudem nicht eigenmächtig über Schulschließungen entscheiden, falls Fallzahlen an ihrer Schule plötzlich besonders hoch seien. Hier müssen Bezirksregierung und Schulträger hinzugezogen werden.

Schule in NRW: Wenn's gut läuft, sollen Lockerungen erfolgen

Update, 3. August, 13.43 Uhr: Während der befristeten Maskenpflicht vom 12. bis zum 31. August sollen die Schulen ans Land melden, ob die Umsetzung geklappt hat und ob sich die Schüler daran halten. Wenn alles klappe und das Infektionsgeschehen in NRW das zulasse, sollen Lockerungen an den weiterführenden und berufsbildenden Schulen so schnell wie möglich erfolgen, kündigte die Schulministerin an.

Update, 3. August, 13.36 Uhr: Das Abitur in NRW wird neun Tage später als geplant stattfinden, bleibt damit aber zeitlich im Aufgabenepool des Zentralabiturs. "Die Schülerinnen und Schüler haben aber neun Tage mehr Lernzeit", so Ministerin Gebauer, die mit dem Hinweis auf die hohe Dienstfähigkeit der Kollegien von rund 85 Prozent die Pressekonferenz beendet.

Schule in NRW: Nur Räume erlaubt, die gelüftet werden können

Update, 3. August, 13.34 Uhr: Klassenfahrten ins Ausland sind bis zu den Herbstferien untersagt, im Inland dürfen sie aber stattfinden. Einschulungsfeiern dürfen trotz der Corona-Pandemie stattfinden. Dabei seien allerdings alle Corona-Schutzvorschriften zu beachten, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Montag in Düsseldorf. Entscheidend für die Ausgestaltung seien - wie auch bei Zeugnisübergaben - die Rahmenbedingungen vor Ort. Deshalb seien unterschiedliche Umsetzungen auch innerhalb einer Kommune möglich.

Update, 3. August, 13.29 Uhr: Ergänzend zu den bisherigen Informationen betont Yvonne Gebauer, dass an allen Schulen in NRW keine Klassen- und Kursräume für den Unterricht genutzt werden dürfen, die nicht oder nur unzureichend gelüftet werden können. Das könnte so manche Schule vor ein zusätzliches Kapazitätsproblem stellen.

Schule in NRW: Masken müssen selbst mitgebracht und bezahlt werden

Update, 3. August, 13.25 Uhr: Die Mund-Nase-Bedeckung müssen die Schülerinnen und Schüler selbst zur Schule mitbringen, die Kosten sind selbst zu tragen. Die Schulen sollen allerdings ausreichend Ersatzmasken bereithalten können für den Fall, dass Schülerinnen und Schüler ihre eigene Maske beispielsweise zuhause vergessen haben sollten.

Update, 3. August, 13.15 Uhr: Yvonne Gebauer verteidigt die jetzt eingeführte Maskenpflicht außer in den Jahrgangsstufen 1 bis 4: „Wir legen ein sehr strenges Konzept im Vergleich zu anderen Bundesländern vor, weil wir das erste große Flächenland sind, das nach den Ferien wieder in den Unterricht startet. Wegen der Rückreisewelle müssen wir vorsichtig sein", so die Ministerin.

Schule in NRW: Befristung der Maskenpflicht bis zum 31. August

Update, 3. August, 13.12 Uhr: Laut Yvonne Gebauer sei die Maskenpflicht für die Schüler ab Klasse 5 derzeit wegen der steigenden Fallzahlen ohne Alternative. Auf der anderen Seite gebe die vorläufige Befristung dieser Maßnahme bis zum 31. August die Möglichkeit, die Entwicklung zu verfolgen und darauf zu reagieren.

Update, 3. August, 13.10 Uhr: Ausnahmen für die Maskenpflicht im Unterricht sind vorgesehen, wenn das Tragen „mit den pädagogischen Erfordernissen und Zielsetzungen der Unterrichtserteilung und der sonstigen schulischen Arbeit nicht vereinbar ist.“ Dann könne eine Schule „zumindest zeitweise oder für bestimmte Unterrichtseinheiten beziehungsweise in Prüfungssituation“ von der Pflicht absehen. Dann müsse aber der Abstand zwischen den Schülern gewahrt werden.

Update, 3. August, 13.07 Uhr: Vorläufig bis zum 31. August müssen alle Schüler an weiterführenden und berufsbildenden Schulen auch im Unterricht immer eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Grundschüler müssen das nur im Schulgebäude und auf dem Gelände, nicht aber am festen Sitzplatz und im laufenden Unterricht. Das hat die Ministerin verkündet. Soweit Lehrkräfte den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Metern nicht sicherstellen können, gilt die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung auch für sie. Bislang hatte es keine Maskenpflicht an den Schulen in NRW, sondern lediglich ein „Maskengebot“ - etwa in den Fluren und auf dem Schulhof gegeben.

Schule in NRW: So viel Präsenzunterricht wie möglich

Update, 3. August, 13.01 Uhr: Ministerin Gebauer hat die PK pünktlich begonnen, sie spricht von einem „angepasten Schulbetrieb in Corona-Zeiten, der auf das aktuelle Infektionsgeschehen hier in NRW eingeht. Es ist ein anpassungsfähiges Konzept“, so Gebauer. Es solle ab dem 12. August so viel Präsenzunterricht wie möglich erteilt werden, dazu gebe es keine dauerhafte Alternative. Dafür werden entsprechende Stundenpläne erarbeitet, das Lernen auf die Distanz soll nur dann zum Einsatz kommen, falls es anders nicht gehe.

Update, 3. August, 12.53 Uhr: In wenigen Minuten beginnt in Düsseldorf die Pressekonferenz mit Yvonne Gebauer (FDP). Die Schul- und Bildungsministerin und ihre Behörde waren zuletzt vor allem deshalb in die Kritik geraten, weil die Kommunikation mit Schulleitungen und Elternvertretungen ins Stocken geraten war. Die letzte sogenannte „Schulmail“ datiert vom 23. Juni. Wie die Rückkehr zum Regelbetrieb im Präsenzunterricht gelingen soll und welche Maßnahme dazu ggf. noch erforderlich sind, hätte nach dem Geschmack vieler Schulen deutlich früher mitgeteilt werden sollen. Jetzt ist die Zeit bis zum ersten Schultag am Mittwoch nächster Woche (12. August) relativ kurz.

Schule in NRW: Maskenpflicht auch im Unterricht?

Update, 3. August, 11.30 Uhr: Nachdem sich Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) anlässlich des nahenden Endes der Sommerferien in sechs Bundesländern für eine Maskenpflicht in den Schulgebäuden ausgeprochen hat, wird mit noch größerer Spannung erwartet, welche konkreten Regeln des Land Nordrhein-Westfalen vorgibt. Schulministerin Yvonne Gebauer äußert sich dazu ab 13 Uhr in der Düsseldprfer Staatskanzlei. Dabei wird es also auch darum gehen müssen, welche Vorgaben in Sachen Maske gelten sollen und wie das Land bei Corona-Ausbrüchen in Kollegien und/oder Schülerschaften verfahren wird. Wir berichten hier im News-Ticker aktuell von der Pressekonferenz aus der Landeshauptstadt.

Es sei zwar nachvollziehbar, dass Länder auf Abstandsregeln verzichten wollten, um Präsenzunterricht zu ermöglichen, hatte Karliczek der Welt am Sonntag gesagt. Dennoch werde der Präsenzunterricht nur funktionieren, wenn Hygieneregeln eingehalten, Schutzmasken getragen sowie auf Schulhof und Fluren Abstand gehalten werde. Berlin, Bayern und Baden-Württemberg haben eine Maskenpflicht in Schulen bereits eingeführt.

„Der Präsenzunterricht ist und bleibt für unsere Schülerinnen und Schüler die beste Form des Lernens - und für unsere Lehrerinnen und Lehrer der beste Arbeitsplatz“, hatte NRW-Bildungsministerin Gebauer (FDP) gesagt. Der Städte- und Gemeindebund hatte ein umfangreiches Testprogramm für die Schulen gefordert. Die Länder seien „gut beraten“, zumindest stichprobenartig Lehrpersonal, aber auch Schüler regelmäßig zu testen, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg erklärt. Ein Verzicht auf Präsenzunterricht nach den Sommerferien wäre aber keine sinnvolle Alternative: „Das verbietet sich insbesondere deshalb, weil die Pandemiesituation noch Monate andauern wird.“

Schule in NRW: So will das Land den Lehrermangel abfedern

Update, 28. Juli, 10.12 Uhr: Die Landesregierung von NRW plant Maßnahmen gegen den Lehrermangel. Dieser hat sich durch Corona noch weiter verschärft. So sollen Gymnasiallehrer schneller eingestellt werden und die Situation der Arbeitszeitkonten und Vertretungen erleichtert werden. Viele vorerkrankte Lehrkräfte werden im neuen Schuljahr aufgrund der Pandemie ausfallen. Auch hier werde Ersatz besorgt.

Zum Schuljahresbeginn sollen in NRW circa 800 Gymnasiallehrer neu eingestellt werden. Die Lehrer können aber zu Haupt-, Real- und Grundschulen abgeordnet werden - hier herrscht der größte Mangel an Lehrkräften. Auch Referendare sollen aushelfen: Die Lehrer in Ausbildung können sechs statt drei Unterrichtsstunden zusätzlich erteilen.

Schule in NRW: Land trägt Kosten für Corona-Tests

Update, 20. Juli, 11.02 Uhr: Die Minister Karl-Josef Laumann, Joachim Stamp und Yvonne Gebauer von Nordrhein-Wesfalen haben heute eine gemeinsame Teststrategie für die Kindesbetreuung und Schulen nach den Ferien vereinbart. Das Konzept sieht zwar keine Massentests an der Schule vor, Schüler und Schulpersonal können sich aber im Zeitraum vom 3. August bis zum 9. Oktober 2020 alle zwei Wochen freiwillig auf das Coronavirus testen lassen. Das geht aus einer Mitteilung des Landes NRW hervor. Die Kosten übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen.

Sollten bei den Testungen in den Schulen Infektionsfälle mit dem Coronavirus festgestellt werden, entscheiden die unteren Gesundheitsbehörden über weitere Maßnahmen. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärt: „Die Landesregierung nimmt damit die Verantwortung für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wahr. Neben dem Recht auf Bildung, ist auch die Gesundheit aller am Schulleben Beteiligten ein hohes Gut, das wir schützen.

Schule in NRW nach den Sommerferien: Coronavirus beschäftigt das Land

Das Coronavirus wird auch nach den Sommerferien Schule in NRW prägen. Das Schulministerium will ab Mitte August an den 6000 Schulen in NRW wieder in den Normalbetrieb gehen. Doch sollte die viel zitierte zweite Welle des Virus Sars-CoV-2 kommen oder sollte es regional Schließungen geben, braucht es einen Plan B. Schulministerin Yvonne Gebauer hat vorgestellt, wie man in das Schuljahr 2020/2021 gehen will.

Schule in NRW nach den Sommerferien: Digitale Geräte für Schüler und Lehrer

Der Schlüssel für Schule in NRW in Zeiten des Coronavirus lautet Digitalisierung. Das Land NRW will viele Millionen Euro bereitstellen, damit Schüler und Lehrer mit digitalen Geräten ausgestattet werden können, berichtet wa.de*. So soll jeder Lehrer in NRW ein solches Gerät nach den Sommerferien bekommen. Bei den Schülern sollen Geräte für Kinder angeschafft werden, wenn sich ihre Familien dies nicht selbst leisten können. Das Schulministerium rechnet mit rund 350.000 Kindern, bei denen dies der Fall sein wird. Damit sollen Kinder auch daheim lernen können, sollte es wegen des Coronavirus noch einmal zu Schulschließungen kommen. Ende März hatten in NRW alle Schulen schließen müssen*.

Doch dieses Unterfangen wird wohl in der Kürze der Zeit ein Ding der Unmöglichkeit. Für die Anschaffung sind die Schulträger zuständig, also die Städte und Gemeinden in NRW. Doch bis zum Ferienende sind noch nicht einmal vier Wochen Zeit. „Es ist mit einer Vielzahl von Herausforderungen verbunden“, sagte Yvonne Gebauer am Donnerstag vor der Presse. „Es kann nicht sichergestellt werden, dass alle Gerätschaften für Lehrer und Schüler tatsächlich zum Schuljahresstart vorhanden sind.“

Sieht in NRW so Schule nach den Sommerferien aus? Wenn es wegen des Coronavirus noch einmal zu Schulschließungen kommen sollte, will das Land vorbereitet sein.

Schule in NRW nach den Sommerferien: Neue Regel für Lernen auf Distanz

Klar ist bei allem: Es wird für Schule in NRW eine neue Regel nach den Sommerferien geben. Die heißt: Distanzunterricht ist dem Präsenzunterricht gleichwertig. Und das ist ein wichtiger Unterschied zum vergangenen Schuljahr. Die Leistungen, die Schüler beim Lernen auf Distanz erbringen, würden nun also genau bewertet wie ihre Leistungen im Präsenzunterricht. Dies war zum Ende des vergangenen Schuljahres nicht der Fall. Hier durften die Leistungen im Home Schooling nicht negativ in die Zeugnisnoten einfließen. Die Regelungen zum Schulbesuch und zum allgemeinen Umgang mit der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus sind zurzeit noch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

Wie genau das aussehen wird, das erarbeitet das Schulministerium zurzeit. Die Ministerin kündigte eine Verordnung an, die für ein Jahr gelten werde. Damit habe man auch eine rechtliche Sicherheit. So sei man für den Fall vorbereitet, wenn es wegen eines erneuten Ausbruchs des Coronavirus zu erneuten Schulschließungen käme. Lehrer und Schüler würden dann wieder zum Lernen auf Distanz wechseln. Zurzeit hat sich das Infektionsgeschehen wieder beruhigt, die Zahl der Erkrankungen an Covid-19 in NRW ist stabil*.

Schule in NRW nach den Sommerferien: Kommen Massentests auf Coronavirus?

Auch Massentests auf das Coronavirus könnten an den Schulen in NRW nach den Sommerferien ein Thema werde. Die Landesregierung werde darüber noch in dieser Woche beraten, kündigte Yvonne Gebauer an. Sie wolle sich für „anlassbezogene Testungen“ statt für Massentests einsetzen, sagte sie zu Forderungen, Urlaubsrückkehrer vor Schulbeginn durchzutesten.

Gebauer ließ Bewegung in ihrer bisher eher ablehnenden Haltung zu „anlasslosen Massentests“ erkennen. Zur Debatte stehen in der Ministerrunde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur verschiedene Fragen: Sollen Lehrkräfte, die Sorge vor einer Ansteckung haben, sich kostenlos testen lassen dürfen? Wird die ganze Schule durchgetestet, wenn ein Schüler oder Lehrer erkrankt? Soll es an ausgewählten Schulen wissenschaftlich begleitete Tests geben? Müssen Corona-Tests von Schülern und Lehrern verlangt werden, die aus Risikoländern zurückkehren und wie wäre die Finanzierung zu regeln?

Schule in NRW nach den Sommerferien: Coronavirus sorgte für Chaos

Das Coronavirus hatte jede Schule in NRW schon weit vor den Sommerferien vor große Probleme gestellt. Am 13. März hatte Ministerpräsident Armin Laschet die Schließung der Schulen angekündigt. Bis zum Ende der Osterferien sollten alle Kinder daheim bleiben. Das hieß: Drei Wochen Home Schooling. Die Schulen in NRW traf dies völlig unvorbereitet - es gab keine Konzepte für den Unterricht auf Distanz, die man mal so eben aus der Schublade holen konnte.

Schüler und Eltern äußerten in diesen Wochen im Frühjahr viel Kritik. Home Schooling sah in NRW in vielen Fällen so aus, dass Schüler Aufgabenzettel von ihren Lehrern zugeschickt bekamen. Unklar war auch lange Zeit, inwieweit diese Aufgaben im Lernen auf Distanz in Noten einfließen würden. Erst gegen Ende des Schuljahres in NRW war langsam klar: Noten durften sich in der Regel nicht verschlechtern. Die Ergebnisse des Home Schooling flossen nur positiv in Noten ein.

Schulen in NRW vor den Sommerferien: Langsame Öffnung

Die Schulen in NRW öffneten nach den Osterferien nur langsam. Es vergingen weitere Wochen bis Mitte Mai bis erste Kinder wieder in die Schulen gehen konnte. Es galten strenge Abstands- und Hygieneregeln, die Klassen wurden in kleinere Lerngruppen aufgeteilt. Außerdem fehlten wieder Lehrer an den Schulen in NRW, weil sie kurz Risiko Gruppe in Sachen Coronavirus und der Krankheit Covid-19 gehören.

Eine weitere Entscheidung des Schulministeriums erntete viel Kritik: In den beiden Wochen vor den Sommerferien wurden die Grundschulen in NRW komplett geöffnet. Die Erklärung von Schulministerin Yvonne Gebauer: Die Klassen konnten als Einheit betrachtet werden und hatten keinen Kontakt zu anderen Klassen im Schulgebäude und auf dem Schulhof. Die Lehrergewerkschaften protestierten lautstark - ohne Erfolg. Im Nachhinein gesehen war die Entscheidung richtig: Grundschulen wurden zu keinem Hotspot des Coronavirus in NRW. Es gab vereinzelt Fällen, in denen Schulen geschlossen oder einzelne Klassen in Quarantäne geschickt wurden. Die Entwicklungen rund um die Coronavirus-Pandemie in NRW behalten wir in unserem Newsblog weiterhin im Blick. . *wa.de, soester-anzeiger.de und come-on.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Andreas Arnold/dpa

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