Maskenpflicht, Corona-Test

Schulen in NRW: Zurück zum Präsenzunterricht - die aktuellen Corona-Regeln

Die Schulen in NRW kehren am Montag (31. Mai) zum täglichen Präsenzunterricht zurück. Doch wie vor der Corona-Krise wird es nicht werden. Es gelten klare Regeln.

Hamm - Die Klassenräume an den Schulen in Nordrhein-Westfalen waren bis in den Dezember 2020 hinein voll, dann spitzte sich die Corona-Krise zu. Ab Montag, 31. Mai 2021, soll es nun wieder täglichen Präsenzunterricht für alle geben statt Distanzlernen und geteilte Klassen im Wechselmodell. Doch ohne Corona-Regeln ist die neue Normalität nicht möglich. (News zum Coronavirus)

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
Einwohnerca. 17,9 Millionen
MinisterpräsidentArmin Laschet (CDU)

Schule in NRW: Im Präsenzunterricht ab 31. Mai gelten Corona-Regeln

Millionen Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen kennen dieses Gefühl gar nicht mehr: Die ganze Klasse sitzt gemeinsam in einem Raum, und vorne spricht der Lehrer. Nach bleiernen Monaten der Corona-Krise wird es ab dem 31. Mai an den Schulen fast wieder normal zugehen. Voraussetzung: Die Inzidenz im Landkreis oder der Großstadt liegt eine stabil unter dem Wert 100.

Angesichts sinkender Corona-Zahlen in NRW ist davon auszugehen, dass die allermeisten der 53 Kommunen des Landes am 31. Mai an ihre Schulen zurückkehren - und zwar im täglichen Präsenzunterricht. So kündigten es NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) und seine Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) Mitte Mai an - und zwar für alle Schulformen.

Ist für die letzten fünf Wochen des Schuljahres 2020/21 bis zu den Sommerferien also alles wieder normal an den Schulen in NRW? Nein, denn die Schülerinnen und Schüler müssen sich an klare Corona-Regeln halten - besonders im „angepassten Präsenzunterricht“, wie es offiziell heißt.

Schule in NRW: Medizinische Masken und Corona-Tests bleiben Pflicht

Im Präsenzunterricht in voller Klassenstärke ist das Tragen einer medizinischen Maske auch am Sitzplatz im Unterricht weiterhin Pflicht. Zudem müssen sich seit dem Ende der Osterferien Schülerinnen und Schüler sowie alle an der Schule Beschäftigten zwei Mal pro Woche einem Antigen-Schnelltest oder in Grundschulen, Förderschulen und einem Teil der Schulen mit Primarstufe einem Lolli-Test unterziehen. Auch diese Corona-Tests bleiben also.

Die dadurch im Vergleich zum ersten Schulhalbjahr erhöhten Sicherheitsmaßnahmen sollen nach Ansicht des NRW-Schulministeriums von Yvonne Gebauer nicht nur Grundlage für einen täglichen Präsenzunterricht sein, sondern auch Voraussetzung dafür, dass über den Unterricht im Klassenverband hinaus eine Mischung von Schülergruppen im Präsenzunterricht erfolgen kann. Das ist wichtig etwa bei Fremdsprachen, im Religionsunterricht und im Wahlpflichtbereich.

Schulen in NRW: Bei Präsenzbetrieb auch wieder OGS und Sport erlaubt

Ab 31. Mai kann laut NRW-Schulministerium auch der Offene Ganztag an Schulen (OGS) wieder aufgenommen werden - unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes. Von der regelmäßigen Teilnahme an den Angeboten soll nur noch in begründeten Ausnahmefällen abgewichen werden. Auch hier gilt Maskenpflicht wie im Unterricht. Für Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 kann es in Ausnahmefällen auch eine Alltagsmaske statt der medizinischen Variante sein. Der Betrieb von Schulmensen ist an allen Schulen wieder möglich.

Sportunterricht (auch Schwimmen) kann an Schulen in NRW, die wieder im täglichen Präsenzbetrieb sind, grundsätzlich in vollem Umfang erteilt werden. Allerdings findet dieser in der Regel im Freien statt. In der Sporthalle muss eine medizinische Maske getragen werden. Intensive ausdauernde Belastungen in Sporthallen sind laut Ministerium unzulässig.

Rubriklistenbild: © Matthias Balk

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