Zwei Schwerverletzte / Zu hohes Tempo als Ursache

Glätte-Unfälle in Ostwestfalen und im Siegerland

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[Update 9.42 Uhr] Bielefeld - Mehrere Verletzte und hoher Sachschaden: Autofahrer in NRW hatten in der Nacht zum Donnerstag mit glatten Straßen zu kämpfen. Winterwetter könnte auch in den nächsten Tagen aus Autofahrten gefährliche Rutschpartien machen.

Einen bitteren Vorgeschmack auf das für Freitag angekündigte Winterwetter haben Autofahrer in NRW schon in der Nacht zum Donnerstag bekommen. Der Deutsche Wetterdienst rechnet für die Nacht auf Freitag mit bis zu 20 Zentimetern Neuschnee im Bergland. Ein Randtief ziehe dann über NRW hinweg. Auch am Freitagnachmittag könne es wieder schneien.

Im Siegerland rutschte eine 22-Jährige mit ihrem Wagen von der vereisten Fahrbahn und prallte gegen eine Hauswand. Dabei wurde sie schwer verletzt und die Kellerwand des Hauses erheblich beschädigt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. 

Innerhalb von zwei Stunden haben sich nach Angaben der Polizei Bielefeld am Mittwochabend insgesamt sieben Glätte-Unfälle auf der A33 und der A2 in Ostwestfalen ereignet. Ursache war demnach immer "eine in Anbetracht der besonderen örtlichen Straßenverhältnissen bei Glätte nicht angepasste Geschwindigkeit". Es entstand ein Gesamtsachschaden von etwa 79.000 Euro. 

Eine Frau aus Bad Lippspringe hat bei einem Unfall auf der Autobahn 33 an der Anschlussstelle Paderborn-Mönkeloh schwere Verletzungen erlitten. Die 42-Jährige sei am späten Mittwochabend mit ihren Wagen auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geraten und gegen die Mittelleitplanke geprallt, teilte die Polizei mit. Dabei sei sie in ihrem Fahrzeug eingeklemmt worden.

Am Mittwochabend ereigneten sich zwischen 21 und 23 Uhr besagte sieben Unfälle. Auf der A2 krachte es zwei Mal im Bereich von Gütersloh und Oelde. Ein 47-jähriger Pkw-Fahrer aus Hövelhof geriet mit seinem Porsche in Höhe Gütersloh ins Schleudern, was in Höhe Oelde einem 37-jährigen Kalletaler mit seinem Mercedes passierte. Der überschlug sich mehrfach, landete im Böschungsbereich. Der Fahrer blieb unverletzt.

Auf der BAB 33 geriet ein 37-jähriger Audi-Fahrer aus Paderborn in Höhe der Anschlussstelle Paderborn-Sennelager ebenfalls ins Schleudern und kollidierte mit der Schutzplanke. Ein 39-jähriger britischer Lexus-Fahrer verunfallte dort in Richtung Brilon. Auf diesen Unfall folgte der eines 27-jährigen Skoda-Fahrers aus Bielefeld, der ebenfalls in Richtung Brilon unterwegs war. 

In Höhe Borchen geriet schließlich ein 39-jähriger Mercedes-Fahrer aus Spenge auch in Fahrtrichtung Brilon ins Schleudern und prallte in die Schutzplanke. Er konnte noch einen nahegelegenen Parkplatz anfahren. - eB/dpa

Quelle: wa.de

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