„Wir haben Lust“ / Quartett aus Menden und Balve Betreiber

Skigebiet Wildewiese ist für die Saison hergerichtet

Auf eine baldige winterliche Idylle hofft man im Skigebiet Wildewiese, wo alles auf die Saison eingestellt ist.

Wildewiese - Wie die Webcam im Skigebiet Wildewiese zeigte, zog sich vergangene Woche bereits ein erster weißer Hauch über die Pisten. Noch ist das Skigebiet geschlossen, aber es ist alles hergerichtet für die Saison 2018/2019.

Sobald genügend Schnee liegt, geht es los. „Es ist Winter und wir haben Lust“, freut sich der Mendener Alexander Dirks, der mit den drei Balvern Bernd Reinstein, Markus Krämer und Markus Busche in der dritten Saison die Verantwortung über das Skigebiet hat.

Auch wenn der Winter die Skifahrer nicht sofort mit einer dicken Schneedecke verwöhnen sollte und das Skigebiet vielleicht nicht sofort komplett in Betrieb gehen kann, kann man sich in Wildewiese dann dennoch beim Rodeln in das erste winterliche Sportvergnügen stürzen. Denn der Rodelhang kommt auch mit weniger Schnee aus, erklärt Dirks. Ein Teil des Rodelhangs könne auch zum Skifahren – für Kinder und Anfänger – hergerichtet werden.

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Auf dem Rodelhang befindet sich auch eine der jüngsten größeren Investitionen – hier wurde Mitte der vergangenen Saison ein rund 180 Meter langes Förderband „aus dem Boden gestampft und das wurde gut genutzt“, sagt Alexander Dirks, der zusammen mit seinen Mitstreitern auch in die Erweiterung der Flutlichtpisten investiert und nun auch zwei Pisten am Gnurren mit Flutlicht ausgestattet hat. Sechs offizielle Pisten sind jetzt mit Flutlicht versehen.

Beschneiung bleibt ein Thema

Beschneiung bleibt weiter ein großes Thema für die Betreiber des Skigebiets. „Aber dazu wäre eine sechsstellige Summe nötig, die wir nicht aufbringen können“, so Dirks. Doch auch wer über hochmoderne Beschneiungsanlagen verfüge, sei momentan am Ende des Tages auf Niederschlag angewiesen. „Ob per Schnee oder vorab per Wasser. Ohne die Natur kommen wir alle nicht aus.“

Wann es in Wildewiese soweit ist und es losgehen kann, erfahre man am besten übers Internet, sagt Alexander Dirks. Dank Webcam, aktuellen Statusmeldungen zu den Temperaturen und Wettervorhersage von Wetterfrosch Patrick Vollmert könne man gut abschätzen, wann sich die Fahrt nach Wildewiese lohnt. Das Schneetelefon (☎ 0 23 95/4 38) werde ab Dezember zudem wieder geschaltet.

„Es wäre super, wenn es nach einem super Sommer auch einen super Winter gäbe“, so Dirks, der optimistisch auf einen baldigen Start der Skisaison blickt. Wie der Wetterfrosch verrät, sorgt der Ostwind dafür, „dass die Temperaturen in Wildewiese auch tagsüber kaum noch 0 Grad erreichen. Nachts herrscht Frost.“ Eine richtig milde und regenreiche Westwetterlage sei nicht in Sicht. „Der Winter pirscht sich langsam heran.“

Quelle: wa.de

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