Bei Aufstieg bewusstlos geworden

Mann (76) stirbt nach Tauchunfall am Sorpesee - Ursache noch unklar

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Nach einem Tauchunfall am Sorpesee rückten am Donnerstag Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst an.

Nach dem zweiten tödlichen Tauchunfall innerhalb von etwa drei Wochen am Sorpesee ist die Ursache für das Unglück noch unklar. Eine Obduktion des Leichnams des 76-jährigen Tauchers soll Klarheit bringen.

Update, 14. Februar, 14.19 Uhr: Nach dem tödlichen Tauchunglück, bei dem am Donnerstag ein 76-jähriger Mann aus Hemer ums Leben gekommen war, gibt es noch keine Erkenntnisse zur Ursache. Wie Polizeisprecher Holger Glaremin auf Nachfrage erklärte, werde der Leichnam des Tauchers gerichtsmedizinisch untersucht. 

Zudem habe die Kriminalpolizei die Tauchausrüstung des 76-Jährigen sichergestellt. Sollte bei der Obduktion des Mannes keine natürliche Todesursache festgestellt werden, werde ein Gutachter die Ausrüstung auf eventuelle technische Mängel untersuchen.

Sorpesee: So berichteten wir am Donnerstag über den Tauchunfall

Sundern - Am Sorpesee hat es erneut einen Tauchunfall gegeben: Ein Taucher ist offenbar bei einem Notaufstieg bewusstlos geworden. Seine beiden Begleiter zogen ihn ans Ufer und begannen mit der Reanimation - ohne Erfolg.

Die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wurden am Donnerstag gegen 13.45 Uhr zu einem Wasserrettungseinsatz am Zeltplatz 2 in Langscheid am Sorpesee alarmiert. Dort befindet sich der Wintertauchplatz des Stausees. 

Wie Feuerwehrsprecher Jürgen Voss auf Nachfrage berichtete, seien dort drei Taucher unter Wasser gewesen und hätten einen Notaufstieg machen müssen. "Dabei ist ein Taucher bewusstlos geworden", erklärte Voss. 

Sorpesee: Rettungshubschrauber nach Tauchunfall angefordert

Die beiden anderen Taucher, die nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt worden seien, hätten ihn dann aus dem Sorpesee ans Ufer gezogen und mit der Reanimation begonnen. Unterdessen eingetroffene Notfallsanitäter hätten den Taucher dann weiter reanimiert. Laut Voss wurde ein Rettungshubschrauber aus Lünen angefordert, der bereits am Sorpesee gelandet sei. 

Ein Rettungshubschrauber aus Lünen landete nach dem Tauchunfall am Sorpesee.

"Rettungskräfte kümmern sich zur Zeit intensiv um den verunfallten Taucher", teilte die Polizei auf ihrem Twitter-Kanal mit. Die ebenfalls alarmierte DLRG kommt nicht mehr zum Einsatz, da der Taucher bereits aus dem Sorpesee gerettet wurde. Die Feuerwehr unterstützt den Rettungsdienst und sichert den Landeplatz für den Hubschrauber. 

Sorpesee: Zweiter tödlicher Tauchunfall in drei Wochen

Die Reanimationsmaßnahmen blieben leider erfolglos. Wie die Feuerwehr Sundern auf ihrer Facebook-Seite berichtet, starb der Taucher: "Leider kam jedoch für den Mann jede Hilfe zu spät." Bei dem Taucher handelt es sich offenbar um einen 76-jährigen Mann aus Hemer. 

Die Polizei bestätigte die tragischen Neuigkeiten vom Sorpesee via Twitter: "Der Taucher, ein 76-jähriger Mann aus dem Märkischen Kreis, ist bedauerlicherweise verstorben." Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen zur Ursache des Tauchunfalls aufgenommen.

Erst vor etwa drei Wochen hatte es am Sorpesee einen tragischen Tauchunfall gegeben: Ein 65-jähriger Taucher wurde zunächst vermisst und später tot aus dem Wasser geborgen

Quelle: wa.de

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