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Straftäter weiter auf der Flucht - Polizei fehlt bislang jede Spur

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Von: Daniel Großert

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Herrenloser Koffer in Freiburg
© picture alliance/dpa

Marsberg. Von dem Straftäter, der am Freitagmorgen aus einem Marsberger Krankenhaus geflohen ist, fehlt weiterhin jede Spur. Der 34-Jährige ist offiziell zur Fahndung ausgeschrieben.

Mittlerweile ist der Mann somit seit drei Tagen auf der Flucht. Am Freitag um 9.45 Uhr erhielt die Polizei nach eigenen Angaben Kenntnis darüber, dass der Mann während eines Arztbesuches im Krankenhaus an der Marienstraße durch ein Toilettenfenster entkommen ist. Geplant war die Flucht laut Polizeisprecher Holger Glaremin allerdings offenbar nicht.

Doch auch am Montagmorgen fehlt von dem 34-Jährigen, der bislang wegen Eigentumsdelikten in Erscheinung getreten ist und vor seiner Flucht im geschlossenen Vollzug in einem Therapiezentrum in Marsberg untergebracht war, jede Spur. Er ist allerdings zur Fahndung ausgeschrieben, wie Holger Glaremin berichtet.

Dass der Straftäter, der bei seiner Flucht an Händen und Füßen gefesselt war, sich noch im Bereich Marsberg aufhält, sei laut Polizei eher unwahrscheinlich. Vermutlich halte sich der Mann wieder in seiner Heimat im Siegerland auf. "Wir gehen davon aus, dass er seine Fesseln mittlerweile nicht mehr trägt", erklärt Glaremin. 

Die Fahndung nach dem 34-Jährigen läuft aber dennoch natürlich weiter. Er wird folgendermaßen beschrieben: Er ist etwa 1,85 Meter groß und rund 90 Kilogramm schwer, hat eine schlanke Statur und kurze, krause, dunkelbraune Haare. Bei seiner Flucht trug der Mann eine beigefarbene Jeans und eine hellbraune Lederjacke (Lederimitat).

Unterdessen laufen bei der Polizei auch die Ermittlungen, wie es zu der Flucht des Mannes kommen konnte.

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