Streit vor Gericht: Spielsüchtige fordern Hausverbot

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Bielefeld/Espelkamp - Mit einem Streit zwischen zwanghaften Glücksspielern und dem Spielhallenanbieter Gauselmann beschäftigt sich im März das Landgericht Bielefeld. Das Gericht muss klären, ob Spielsüchtige zum Eigenschutz ein Hausverbot einfordern können.

Das hatten zwei Männer aus Bielefeld und Paderborn von der Gauselmann-Tochter "Casino Merkur-Spielothek" gefordert. Sie wollten sich auf eigenen Wunsch für den Zugang zu den Spielhallen sperren lassen. Das lehnte das Unternehmen ab. 

Zu den Gründen will sich ein Sprecher mit Verweis auf das schwebende Verfahren nicht äußern. Der Fachverband Glücksspielsucht aus Bielefeld will das jetzt per Unterlassungsklage vor Gericht erzwingen. Nach seinen Angaben gibt in Nordrhein-Westfalen mindestens 40.000 bis 50.000 Spielsüchtige. - dpa

Quelle: wa.de

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