Tiere durch Sauerstoffmangel verendet

Staudamm von Teich mutwillig zerstört: Hunderte Fische sterben

In Sundern-Linnepe (NRW) sind hunderte Fische in einem Teich gestorben, weil Unbekannte einen Staudamm zerstörten. Die Polizei bittet um Hinweise.
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In Sundern-Linnepe (NRW) sind hunderte Fische in einem Teich gestorben, weil Unbekannte einen Staudamm zerstörten. Die Polizei bittet um Hinweise. (Symbolbild)

Diese fürchterliche Tat aus dem Sauerland macht einfach nur sprachlos: Weil Unbekannte den Staudamm eines Fischteiches zerstört haben, starben hunderte Fische. Die Polizei bittet um Hinweise.

  • In Sundern-Linnepe (NRW) sind hunderte Fische in einem Teich gestorben.
  • Unbekannte zerstörten einen Staudamm und schnitten die Tiere vom Sauerstoff ab.
  • Die Polizei bittet um Hinweise.

Sundern (NRW) - Idyllisch liegt das Dorf Linnepe, ein Ortsteil der Stadt Sundern im Sauerland (NRW), inmitten des „Landes der tausend Berge“. Ähnlich idyllisch ist auch der Fischteich, der - umgeben von Bäumen - etwas abseits der Ortsdurchfahrt liegt.

Doch in dieser Idylle spielte sich jetzt eine wahre Tragödie ab: Unbekannte sorgten durch pure Zerstörungswut dafür, dass hunderte Fische aus dem Teich in Sundern-Linnepe starben.

Sundern-Linnepe (NRW): Staudamm eingerissen - Fische ersticken

Die traurige Geschichte spielte sich nach Angaben der Polizei zwischen Samstag, 14 Uhr, und Montag, 11 Uhr, in dem Dorf im Sauerland ab. In diesem Zeitraum zerstörten Unbekannte den Staudamm des Fischteichs an der Linneper Straße. Konkret rissen die Täter den Damm ein, wie die Polizei aus dem Hochsauerlandkreis am Dienstag mitteilte.

Das endete für hunderte Fische tödlich: Weil durch den Staudamm der Sauerstoffzufluss für die Fische geregelt wird, erstickten die Tiere förmlich und überlebten den Sauerstoffmangel im Wasser nicht.

Sundern-Linnepe (NRW): Fische aus Teich sterben - Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei bittet nach der Staudamm-Zerstörung nun um Hinweise. Diese nimmt die Polizeiwache in Sundern unter 02933/90 200 entgegen.

Ganz in der Nähe des Fischteiches in Linnepe hatte es im vergangenen Jahr einen ähnlichen Fall gegeben: An einer Teichanlage hatten Unbekannte eine Staustufe geöffnet, wodurch mindestens 400 Fische qualvoll verendeten.

In Finnentrop hatten es unbekannte Täter auf den lebendigen Inhalt der Teiche abgesehehen: Aus zwei Anlagen klauten sie mehr als 100 Forellen, Lachsforellen und Störe. In Wuppertal rettete die Feuerwehr zahlreiche Fische vor dem Tod: Die Einsatzkräfte füllten zwei austrocknende Teiche mit Wasser auf.

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