Therapie-Hündchen "Lady" soll Schafherde dezimiert haben

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Düsseldorf - Therapiehündchen "Lady" soll in einer Schafherde am Düsseldorfer Rheinufer ein Massensterben angerichtet haben.

Der kleine Pinscher-Mischling ist nach Aussage des Schäfers für den Tod von zwölf Schafen verantwortlich. Er verlangt 2900 Euro Schadenersatz von der Hundebesitzerin, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts. 

Das nicht angeleinte kleine Hündchen habe eine Panik ausgelöst. 

Die Tiere seien am Stress verendet oder hätten kurz darauf Totgeburten zur Welt gebracht, macht der Kläger geltend. 

Die Hundebesitzerin berichtete, die Assistentin des Schäfers habe mit einer Eisenstange nach dem kleinen Hund geschlagen und damit selbst zur Panik beigetragen. 

Ihr Anwalt bezweifelte, dass die Tiere tatsächlich durch den Hund starben, der als Therapiehund im Seniorenheim Rentner erfreue und lammfromm sei. 

Er zog zudem die Schadenshöhe in Zweifel: In den Unterlagen tauche die Adresse einer Metzgerei auf. Der Schäfer bestritt vehement, das Fleisch verkauft zu haben. 

Wann der Prozess fortgesetzt wird, ist noch unklar. - dpa

Quelle: wa.de

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