Autobahn etwa sieben Stunden gesperrt

Auto fährt auf Motorrad auf: Mann (61) und Frau (51) sterben bei Unfall auf der A31

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Bei einem schlimmen Unfall auf der A31 bei Dorsten sind in der Nacht zu Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen. Ein Auto war dort auf ein Motorrad aufgefahren, bevor ein weiteres Auto in die Unfallstelle fuhr. Die Autobahn war stundenlang gesperrt.

Dorsten - Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge war das mit zwei Personen besetzte Motorrad kurz vor auf dem linken Fahrstreifen der A31 in Richtung Emden unterwegs. Hinter ihnen fuhr das Auto eines 39-jährigen Mannes aus Schermbeck.

"Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der 39-Jährige bei Dorsten auf das Krad auf und schleuderte es durch den Aufprall über die Fahrbahn. Sein Seat prallte gegen die Mittelschutzplanke, wurde von dort über die Fahrbahn katapultiert, überschlug sich anschließend im angrenzenden Grünstreifen und blieb auf der Fahrzeugseite liegen", schildert die Polizei den Unfallhergang. 

Staatsanwaltschaft gibt Gutachten in Auftrag

Doch es kam noch schlimmer: Eine 47-jährige Autofahrerin aus dem Kreis Steinfurt bemerkte den Unfall nach Polizeiangaben zu spät, konnte daher nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit einer auf der Fahrbahn liegenden 51-jährigen Frau aus den Niederlanden, die auf dem Motorrad gesessen hatte. Der Mercedes der 47-Jährigen sowie ein Hyundai, der durch herumfliegende Fahrzeugteile beschädigt wurde, kamen auf dem Seitenstreifen zum Stillstand.

Die 51-jährige und ein 61-jähriger Niederländer, der ebenfalls auf dem Motorrad gesessen hatte, verstarben noch an der Unfallstelle. "Wer das Krad gefahren ist, ist Bestandteil der Ermittlungen", berichtet die Polizei. Der 39-Jährige Unfallverursacher wurde schwer verletzt, Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Die Mercedes-Fahrerin, der Hyundai-Fahrer sowie fünf Beifahrer wurden leicht verletzt.

Die Autobahn wurde laut Polizei in Fahrtrichtung Emden für etwa sieben Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Dorsten-West abgeleitet. An den Fahrzeugen entstand Schätzungen der Polizei zufolge Sachschaden in Höhe von etwa 17.500 Euro. "Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde für die Unfallrekonstruktion ein Gutachter hinzugezogen", so die Polizei abschließend. 

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Quelle: wa.de

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