Wambeler Hellweg 

Tödlicher Unfall am Morgen: Sattelschlepper überrollt Fußgängerin (64) - Polizei sucht Zeugen

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Der Wambeler Hellweg in Dortmund ist nach dem tödlichen Unfall am Montag gesperrt.

[Update 14.13 Uhr] Schreckliches Unglück am Montagmorgen in Dortmund: Eine 64-jährige Frau wurde von einem Sattelschlepper überrollt und getötet. Am Dienstagmittag bat die Polizei nun Zeugen des Unfalls, sich zu melden.

  • In Dortmund hat es am Montag einen tödlichen Unfall gegeben.
  • Eine Fußgängerin (64) wurde auf dem Wambeler Hellweg von einem Sattelschlepper überrollt.
  • Die Polizei sucht jetzt dringend Zeugen des Unfalls

Dortmund - Der tödliche Unfall ereignete sich am Montagmorgen gegen 9.30 Uhr auf dem Wambeler Hellweg, der die Dortmunder Stadtteile Körne und Wambel verbindet. 

Eine 64-jährige Frau wollte nach ersten Erkenntnissen die vierspurige Straße zwischen Ewald- und Akazienstraße überqueren, als der Sattelschlepper aus den Niederlanden die Frau überrollte. Die Frau starb an der Unfallstelle. 

Wie die Feuerwehr Dortmund am Nachmittag erklärte, sei die Frau "aus bisher noch nicht geklärten Gründen" zu Boden gestürzt und dann von dem Lkw überfahren worden. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. 

Das teilt die Polizei zum Unfallhergang mit

Ersten Ermittlungen zufolge stand der Fahrer eines niederländischen Sattelzuges gegen 9.20 Uhr an einer roten Ampel des Wambeler Hellwegs in Richtung Asseln, wie die Polizei Dortmund am Nachmittag mitteilte. 

"Als diese auf Grün umsprang, rollte er langsam an. Zur gleichen Zeit überquerte eine 64-jährige Fußgängerin die Straße. Sie stürzte aus bislang ungeklärter Ursache zu Boden und geriet unter den Lkw. Dieser traf die Frau und verletzte sie tödlich".

Tödlicher Unfall in Dortmund: Strecke auch für Straßenbahn gesperrt

Der Wambeler Hellweg war nach dem tödlichen Unfall voll gesperrt - auch für die Straßenbahn. Wie die Polizei Dortmund via Twitter vermeldete, galt die Sperrung "für unbestimmte Zeit". Konkret war der Abschnitt zwischen Rüschebrinkstraße und Alte Straße/Liboristraße betroffen. 

Der Fahrer des Lkw sowie weitere Augenzeugen des Unfalls wurden nach Angaben der Feuerwehr durch Kräfte des Rettungsdienstes und der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) betreut. Die Brandschützer waren nach eigenen Angaben mit 16 Einsatzkräften der Feuerwache 3 (Neuasseln) an der Unfallstelle.

Polizei startet Zeugenaufruf

Am Tag nach dem schrecklichen Unfall sucht die Polizei nun noch Zeugen, die den genauen Unfallhergang beobachtet haben und/oder gesehen haben, wie die Frau zuvor gestürzt ist. 

Möglicherweise hätten auch Insassen einer Stadtbahn, die vor dem Lkw an einer Haltestelle gestoppt hatte, den Unfall beobachtet, so die Polizei. "Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiwache in Körne unter Tel. 0231/132-3321 zu melden."

Ein weiterer tödlicher Unfall ereignete sich am Wochenende auf der A42 bei Duisburg: Dort war ein 47-jähriger Autofahrer unter einen Sattelzug geraten und gestorben. Auch in Hagen krachte es: Nach einer kilometerlangen Verfolgungsjagd baute ein 43-jähriger Autofahrer einen Unfall

Quelle: wa.de

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