Ermittlungen der Polizei laufen

Tödlicher Unfall in Meschede: Mögliche Ursachen sind vielfältig

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Meschede - Nach dem tragischen Unfall, bei dem am Dienstagmorgen in Meschede ein 74-jähriger Mann ums Leben gekommen ist, ermittelt die Polizei zur Unfallursache. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie es zu dem Unglück kommen konnte.

Noch ist nämlich unklar, warum das Auto des 74-jährigen Eslohers in der Nähe des Mescheder Freibads in die Ruhr gefahren oder gerollt ist. "Die Palette der möglichen Ursachen ist breit", sagte Polizeisprecher Sebastian Held im Gespräch mit der Redaktion.

So prüfe die Polizei unter anderem, ob es möglicherweise ein Suizid war, wofür es laut Held aber keine Anzeichen gebe. Darüber hinaus bestehe die Möglichkeit eines technischen Defekts am Auto, weshalb der VW Tiguan des Mannes sichergestellt wurde und nun untersucht wird. Auch sei ein internistischer Notfall nicht auszuschließen. Daher werde die Leiche des 74-Jährigen obduziert.

Das passierte am Montag

Am Montagmorgen war am Parkplatz des Mescheder Freibads ein Auto in die hochwasserführende Ruhr geraten. Zeugen hatten das beobachtet, Hilferufe gehört und den Notruf gewählt. Daraufhin rückten Rettungskräfte von Feuerwehr, DLRG und Polizei an.

Unfall in Meschede: Auto in Ruhr versunken - Leiche gefunden

Das Auto wurde etwa 75 Meter von der Stelle, an der es ins Wasser gerutscht ist, aus dem Wasser gezogen.  Taucher der DLRG hatten zuvor festgestellt, dass sich in dem untergetauchten Pkw keine Person mehr befand. Im Rahmen der Suchmaßnahmen, bei denen auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam, wurde im Bereich des Wehrs in Laer - rund einen Kilometer vom Unglücksort entfernt - der Leichnam des 74-jährigen Fahrers aus Eslohe gefunden.

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Quelle: wa.de

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