Unfall auf der A43: Stahlträger bohrt sich durch Autoscheibe

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Haltern - Ein Horrorszenario: Ein ungesicherter Stahlträger hat sich bei einem Unfall auf der A43 in den Innenraum eines Mercedes gebohrt. 

Gegen 1.46 Uhr in der Nacht zu Sonntag bohrten sich nach einem Unfall auf der Autobahn 43 Stahlträger in die Scheiben eines Auto.

Der Unfallverursacher war laut Polizei eingeschlafen und fuhr ungebremst auf seinen Vordermann auf. Die beiden Fahrer wurden verletzt, einer von ihnen schwer.

Der 28-jährige Dülmener war mit seinem Hyundai in Richtung Münster unterwegs und wollte bei Haltern, am Rastplatz "Hohe Mark Ost", eine Pause einlegen. Vor ihm fuhr ein Mercedes mit einem Anhänger. Auf diesem transportierte der 34-jährige Fahrer aus Münster Stahlträger. Diese ragten weit über den augenscheinlich überladenen Anhänger herüber.

Stahlträger nicht richtig gesichert

Nach eigenen Angaben nickte der übermüdete Hyundai-Fahrer kurz ein und rammte die überhängenden Stahlträger. Durch den Zusammenstoß mit der nicht richtig gesicherten Ladung wurde diese nach vorne katapultiert.

Die Stahlträger bohrten sich bei dem Mercedes durch die Heckscheibe und durchschlugen auch noch die Frontscheibe. Der Hyundai geriet in Brand, konnte aber mit einem Feuerlöscher schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Unfallverursacher eingenickt

Der 28-Jährige wurde bei dem Unfall schwer verletzt und von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Der 34-Jährige wurde leicht verletzt, seine beiden Insassen blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 20.000 Euro.

Quelle: wa.de

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