Tödlicher Unfall auf der A2

Krankenwagen kracht auf Lkw: Eine Tote, vier Verletzte - War der Wagen überbesetzt?

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Der Krankentransportwagen war aus noch unklarer Ursache einem Lkw aufgefahren.

[Update, 16.22 Uhr] Tödlicher Krankenwagen-Unfall auf der A2: Am Donnerstagabend war auf der Autobahn ein Krankenwagen aus noch unklarer Ursache einem Lkw aufgefahren. Vier Menschen, darunter ein 21-Jähriger aus Hamm, wurden dabei leicht verletzt. Eine 84-jährige Frau, die liegend transportiert worden war, starb wenig später im Krankenhaus.

Dortmund/Hamm - Um 18.45 Uhr war der Krankenwagen am Donnerstagabend zwischen den Anschlussstellen Dortmund Mengende und Dortmund Nordost in Richtung Hannover unterwegs.

Polizeiangaben zufolge befuhr ein 43-Jähriger aus Polen zur selben Zeit mit seinem Sattelzug den mittleren Fahrstreifen der Autobahn. Der 27-jährige Fahrer des dahinter fahrenden Krankenwagen eines privaten Betreibers fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf den Sattelzug auf.

Bei dem Unfall wurden der Fahrer des Krankentransportwagens und drei weitere Insassen (21, aus Hamm, sowie 69 und 98, aus Dortmund) leicht verletzt. Die 84-jährige Dortmunderin, die liegend in dem Fahrzeug transportiert worden war, kam zunächst schwer verletzt in ein Krankenhaus. Dort starb sie wenig später.

Neben Patientin vier weitere Personen im Fahrzeug

Der 21-jährige Hammer war vermutlich als Beifahrer in dem Wagen aus Dortmund eingesetzt. Gesteuert worden war das Auto von einem 27-Jährigen aus Willich. 

Dass fünf Personen – neben den Männern und der Patientin noch die zwei Frauen aus Dortmund – in dem Transporter unterwegs waren, ist zumindest ungewöhnlich. Üblich ist, dass bei einem Liegendtransport der Beifahrer bei dem Patienten sitzt und auf dem Platz neben dem Fahrer ein Angehöriger mitfahren kann.

Für eine fünfte Person wäre nur auf einem Notklappstuhl Platz, was aber nur für kurze Strecken erlaubt ist, wie Insider gegenüber unserer Redaktion erklärten. Die Polizei konnte gestern nicht sagen, ob der Wagen überbesetzt war. Ebenso stand noch nicht fest, ob der Unfall auch todesursächlich war. Die Ermittlungen dauern an.

Während der Unfallaufnahme mussten der rechte und mittlere Fahrstreifen gesperrt werden.

Quelle: wa.de

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