Schwerer Unfall auf der A 44

Pkw rast in Anhänger der Autobahnmeisterei: Arbeiter aus Bergkamen schwer verletzt

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[Update, 15.35 Uhr] Werl - Bei einem schweren Unfall auf der A 44 sind am Dienstagvormittag zwei Menschen verletzt worden. Ein 23-jähriger Paderborner raste in einen Sicherungsanhänger der Autobahnmeisterei.

In Fahrtrichtung Dortmund passierte der Unfall. Gegen 10 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert. Ein Rettungshubschrauber wurde zum Unfallort beordert, zudem Rettungswagen und die Feuerwehr. 

Offenbar war der 23-jährige Paderborner aus bislang ungeklärter Ursache mit hoher Geschwindigkeit aufgefahren.  Trotz Bremsmanövers konnte er einen Zusammenprall mit dem Sicherungsanhänger an der Arbeitsstelle nicht mehr verhindern. 

Arbeiter wird auf Grünstreifen geschleudert

Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls zur Seite bewegt und traf einen 36-jährigen Arbeiter aus Bergkamen, der sich gerade neben dem Anhänger aufhielt. Der Mann wurde in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert.

Der Anhänger stand auf der linken Fahrspur; hier sollten Arbeiten durchgeführt werden. Dazu war der linke Fahrstreifen gesperrt. 

Ersten Erkenntnissen zufolge wurde der betroffene Arbeiter nicht schwerstverletzt und es bestehe keine Lebensgefahr, teilte die Autobahnpolizei mit. 

Pkw rast auf A44 in Sicherungsanhänger

Ein Rettungswagen habe ihn in ein Krankenhaus gebracht, der Rettungshubschrauber konnte ohne Patient wieder starten. Der Unfall geschah auf Höhe der Autobahnraststätte Haarstrang-Nord. 

Verkehr wird über Rastanlage geführt

Der Vorteil: Der Verkehr konnte für die Dauer der Rettungsarbeiten über die Rastanlage geführt werden. Dennoch kam es zu gravierenden Verkehrsbehinderungen im Raum Werl; unter anderem staute sich der Verkehr im Bereich der Büdericher B 1. Die Löschzüge Stadtmitte der Feuerwehr Werl rückten zum Unfallort aus, konnten die Unfallstelle aber nach gut einer Stunde wieder verlassen, wie Wehrleiter Karsten Korte auf Anfrage bestätigt. 

Für die Landung des Hubschraubers war die A 44 kurzfristig in beide Richtungen gesperrt worden. Die Fahrtrichtung Kassel wurde frühzeitig wieder freigegeben. In Fahrtrichtung Dortmund war auch mittags noch ein Fahrstreifen gesperrt. 

Die Sperrungen an der Unfallstelle waren gegen 12.10 Uhr komplett aufgehoben.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 23.000 Euro.

Quelle: wa.de

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