Polizei sucht mit Beschreibung nach Tätern

Unglaublich: Retter müssen vor Angreifern in Rettungswagen flüchten

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Symbolfoto.

Iserlohn - Am Dienstagvormittag wurde eine Rettungswagenbesatzung in Iserlohn angegriffen. Sie mussten Schutz im eigenen Fahrzeug suchen und einen Notruf absetzen. Nun fahndet die Polizei nach den Tätern.

Von unglaublichen Szenen berichtete die Polizei am Dienstagnachmittag. Laut der Behörde wurde eine Rettungswagenbesatzung um 11.50 Uhr "Am Bilstein" von zwei unbekannten Tätern angegriffen. Zum Zeitpunkt der Tat waren die Rettungskräfte nicht im Einsatz.

Ohne Grund hätten die Männer die Einsatzkräfte beleidigt und ihnen vorgeworfen, nur rumzustehen "anstatt Menschen zu helfen".

Die 28 und 30 Jahre alten Rettungsassistenten forderten die Unbekannten auf, weiterzugehen. "Nun liefen die Täter zügig und in hochaggressiver Weise auf den Rettungswagen zu und schrien die Männer an", schilderte die Polizei weiter.

Retter rufen um Rettung

Daraufhin brachten sich die Einsatzkräfte im Rettungswagen in Sicherheit und verriegelten ihn von innen. "Die Männer schlugen und spuckten nun gegen die Scheiben des Rettungswagens", bis die Retter einen Notruf absetzten. Die Täter flüchteten daraufhin.

Trotz Sofortfahndung konnten die Männer nicht mehr angetroffen werden. Gegen sie wird nun wegen Beleidigung ermittelt. 

So wurden sie beschrieben:

Erste Person: Männlich, etwa 35 Jahre alt, ungepflegte Erscheinung, grauer Kinnbart, Tätowierung im Gesicht unter dem rechten Auge, trug zur Tatzeit eine Kappe und einen bunten Kapuzenpullover.

Zweite Person: Männlich, circa 35 Jahre alt, Kopf und Bart kurz rasiert, dunkle Stoppeln sichtbar, schmale Augen, dunkler Pullover.

Wer die Männer kennt oder Angaben zu ihrer Identität machen kann, soll sich bei der Polizei in Iserlohn melden. Hinweise werden unter der Rufnummer 02371/9199-0 entgegen genommen.

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Quelle: wa.de

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