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Unwetter in NRW: Gewitter und Starkregen - es wird nass und fast herbstlich

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Von: Sven Schneider

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Wenig Sonne, viel Regen. Der Sommer ist für die laufende Woche spätestens ab Mittwochnacht vorbei. Die Temperaturen kühlen sich zudem fast herbstlich ab.

Hamm - Die erste Abkühlung erfolgte in Nordrhein-Westfalen schon am Dienstag, wenn auch spät. Am Abend zogen erste Regen- und Gewitterwolken über den Westen Deutschlands hinweg. Regenmengen von bis zu 30 Litern pro Quadratmetern und Sturmböen von bis zu 85 Kilometer pro Stunde waren keine Ausnahme.

Am Mittwoch war es in NRW zunächst freundlicher. Örtlich wurden Temperaturen bis zu 27 Grad erreicht. Zudem konnten Menschen, die nicht gerade auf der Arbeit festsitzen, zum letzten Mal in der laufenden Woche so richtig die Sonne genießen.

Unwetter in NRW: Starkregen und Gewitter am Mittwoch - es bleibt nass

Schon ab dem Mittwochmittag wurde das Wetter schon wieder etwas düsterer. Nach zum Teil kräftigen Gewittern in der Nacht zum Mittwoch zog die nächste Regenfront auf. Örtlich waren sogar Starkregen und Unwetter möglich.

In der zweiten Nachthälfte zum Donnerstag könnte erneut eine Gewitterfront über NRW hinwegziehen, die die Flusspegel weiter ansteigen lässt. Aufgrund der wochenlangen Trockenheit gleichen die Böden derzeit einer Betonplatte, die kaum bis überhaupt kein Wasser aufnehmen kann.

Das führt dazu, dass das Regenwasser in Bäche und Flüsse abfließt. „Die trockenen Böden können die Feuchtigkeit schlecht aufnehmen, das meiste fließt ab. Gerade bei kleineren Bächen und Flüssen erleben wir sprunghafte Anstiege“, sagte WDR-Meteorologe Jürgen Vogt.

Wettervorhersage für NRW: Schauer und wenig Sonne am Donnerstag und Freitag

Ab Donnerstag ist es zunächst vorbei mit dem Sommer. Die Temperaturen sinken rapide. Vielerorts in NRW sind demnach lediglich Temperaturen zwischen 19 und 23 Grad drin. Dabei kommt es am Donnerstag immer wieder zu Schauern. Ähnlich sieht es am Freitag aus. Wer sich auf eine Abkühlung des Wetters gefreut hat, kommt somit auch am Wochenende voll auf seine Kosten.

Gut für die Natur: Nicht nur die Böden werden in den kommenden Tagen langsam durchfeuchtet. Auch die Waldbrandgefahr sinkt. In den vergangenen Wochen war die Feuerwehr vielerorts im Dauereinsatz. Im Kreuztal halfen sogar Landwirte bei den Löscharbeiten mit.

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