Extreme Folgen durch Unwetter

Hilfe für Hochwasser-Opfer in NRW: Hier können Sie spenden

Die Hilfsbereitschaft nach der Unwetter-Katastrophe ist immens. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten für Spenden. Die Liste der Konten ist lang. Ein kleiner Auszug.

Hamm - Das Unwetter samt Hochwasser hat in NRW viele Opfer gefordert: Die Zahl der Toten nach dem Hochwasser in Nordrhein-Westfalen (NRW) steigt stetig. Diejenigen, die überlebt haben, sind teilweise von der Außenwelt abgeschnitten und blicken auf Chaos und Zerstörung. Sie haben vieles verloren. Menschen, die es nicht ganz so hart getroffen hat, bieten den Opfern aus NRW Unterkünfte und Kleidung an. Mittlerweile gibt es unzähglige viele Möglichkeiten für Spenden in Sach- und Geldform.

BundeslandNordrhein-Westfalen (NRW)
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17.925.570 (2020)

Hilfe für Hochwasser-Opfer in NRW: Das brauchen Betroffene nun am Dringendsten

Lokale Unterstützer wie in Hamm ermöglichten Spendensammel-Aktionen*, um das Nötigste für die Betroffenen in die zerstörten Gebiete zu bringen. Besonders gebraucht wurden originalverpackte Lebensmittel, Babyprodukte und Hygieneartikel. Gebraucht wurden vor allem Wasser und Kleidung für Betroffene. Mittlerweile sind bei den Sammelstationen so viele Sachspenden eingegangen, dass die Organisationen vor allem um Wasser, Lebensmittel und Geldspenden bitten.

Denn was die Hochwasser-Opfer nun wirklich brauchen, ist Hilfe. Wer vor Ort helfen kann, packt mit an. Das ist aber nicht für jeden möglich. Es gibt aber auch Möglichkeiten, den Betroffenen der heftigen Unwetter-Folgen finanziell zu helfen.

Mittlerweile wurden für die Hochwasser-Opfer verschiedene Spendenkonten eingerichtet. Hier finden Sie eine Auswahl für mögliche Spenden:

Spenden für die Hochwasser-Opfer in Deutschland: Allgemeine Hilfen

  • Aktion Deutschland Hilft (Bündnis deutscher Hilfsorganisationen) leistet vor Ort Nothilfe.
    Spenden-Stichwort: Hochwasser Deutschland
    Spendenkonto: IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
    Spenden-Hotline: 0900 55 10 20 30 (Festnetz kostenfrei, mobil höher)
    Online Spenden: www.aktion-deutschland-hilft.de/de/spenden/spenden
  • NRW hilft
    IBAN: DE05 3702 0500 0005 0905 05
    Bank für Sozialwirtschaft
  • Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit 600 Einsatzkräften aus NRW im Großeinsatz.
     Johanniter-Unfall-Hilfe e.V, Landesverband NRW
     BIC: BFSWDE33XXX
     IBAN: DE25 3702 0500 0004 3150 18

Hilfe für Hochwasser-Opfer in NRW: Wuppertal

  • Die Diakonie Wuppertal sammelt Spenden über folgendes Konto: Diakonisches Werk Wuppertal; Stadtsparkasse Wuppertal; IBAN DE31 3305 0000 0000 5589 24; BIC WUPSDE33XXX, Stichwort „Hochwasser“.
  • Auch die Gemeinschaftsstiftung Wuppertal hat ein Spendenkonto eingerichtet: IBAN: DE43 3305 0000 0000 1157 09; BIC/SWIFT-Code: WUPSDE33XXX

Hilfe für Hochwasser-Opfer in NRW: Märkischer Kreis, Altena, DLRG

Bürger helfen Bürgern - unter diesem Motto können Interessierte für die vom Unwetter betroffenen Menschen in Iserlohn im Märkischen Kreis spenden. Das ist über heimatcrowd.de möglich. Der Märkische Kreis wurde besonders stark vom Hochwasser getroffen. Die Überschwemmungen sind vor allem in Altena ein großes Problem, die Stadt ist weiterhin nicht erreichbar.

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) ruft zu Spenden auf - und zwar für notwendige Ausrüstung und Materialien für Mitarbeiter, die den Hochwasser-Opfern helfen.

Auch die Bundeswehr ist nach dem Hochwasser im Einsatz und räumt Geröll von den Straßen.

Hilfe für Hochwasser-Opfer in NRW: Kreis Euskirchen, DRK

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist vielerorts im Dauereinsatz, besonders im Kreis Euskirchen im Süden von Nordrhein-Westfalen, wo mehrere Menschen durch das Hochwasser ums Leben gekommen sind. Unter drk-eu.de/jetzt-spenden.html kann direkt an den Rot-Kreuz-Kreisverband Euskirchen gespendet werden.

  • Der Kreis Euskirchen hat ebenfalls ein Spendenkonto für die Opfer eingerichtet: IBAN: DE20 3825 0110 0001 0000 17, SWIFT-BIC: WELADE D1 EUS, Stichwort „Spende Hochwasser“

Hilfe für Hochwasser-Opfer in NRW: Hagen, THW

Auch die Stadt Hagen hat ein Spendenkonto für die Betroffenen eingerichtet. Denn Hagen wurde ebenfalls sehr stark vom Unwetter getroffen. „Es werden noch Hilfsorganisationen ausgewählt, die sich um die Verteilung der Spenden an die vom Hochwasser betroffenen Hagenerinnen und Hagenern kümmern“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

  • Stadt Hagen: Wer die Betroffenen finanziell unterstützen möchte, kann die Summe unter dem Verwendungszweck „Hochwasser Hagen“ an IBAN DE 2345 0500 0101 0000 0444 überweisen.
  • Das Technische Hilfswerk (THW) benötigt für technische Ausstattung und dem Bevölkerungs- und Katastrophenschutz finanzielle Unterstützung. Die Kontodaten: Stiftung Technisches Hilfswerk (THW), Sparkasse Köln-Bonn, IBAN: DE03 3705 0198 1900 4433 73, BIC: COLSDE33XXX.

Die Stadt Hagen weist zudem darauf hin, dass bereits zahlreiche Hilfsangebote aus ganz Deutschland bei der Freiwilligenzentrale eingegangen sind. Hilfsbedürftige Personen können sich an die eingerichtete Hotline, die unter Telefon 02331/207-5199, -5985 oder -5976 sowie E-Mail hochwasserhilfe@stadt-hagen.de wenden.

Wer mit Sachspenden in Hagen helfen möchte, wird dringend gebeten, sich zunächst mit seinem Angebot und Daten zur Kontaktaufnahme an die Anlaufstelle zu wenden. Wer tatkräftig vor Ort mithelfen oder technische Hilfe mit Baufahrzeugen, Lastwagen oder ähnlichem leisten möchte, kann sich per E-Mail an den Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) unter E-Mail notlage@wbh-hagen.de wenden.

Ein Anwohner schaut sich die Schäden an, die die Überflutung des Nahmerbach mit sich gebracht hatte. Durch die heftigen Regenfälle war das Flüsschen zum reissenden Fluss geworden.

Hilfe für Hochwasser-Opfer in NRW: Auch BVB kündigt Unterstützung an

Die Unwetter-Katastrophe blieb auch bei Sportlern nicht unbemerkt: Der BVB will den Opfern der Hochwasser-Katastrophe in NRW unterstützen und kündigt ein Benefizspiel an.

Betroffene des Hochwassers plagt momentan auch die Frage, wann die Versicherung den entstandenen Schaden durch das Hochwasser übernimmt. Zudem müssten eigentlich viele ihrer Arbeit nach gehen, doch welche Rechte und Pflichten haben Arbeitnehmer, wenn sie wegen des Hochwassers nicht zur Arbeit können? Ein Anwalt klärt auf.

Rubriklistenbild: © Markus Klümper/dpa

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