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Unwetter in NRW: Heute drohen wieder Gewitter mit Starkregen und Sturm

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Von: Hannah Decke

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Schon wieder Unwetter-Gefahr in NRW: Laut dem Deutschen Wetterdienst drohen heute Gewitter mit Starkregen und Sturmböen, allerdings nur lokal begrenzt.

Update vom 23. Mai, 18.30 Uhr: Laut aktueller Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) scheint es Nordrhein-Westfalen heute doch nicht so stark zu treffen, wie zunächst angenommen. Die Meteorologen warnen aber weiterhin vor teils starken Gewittern, die vereinzelnd in Unwetter umschwenken können. Von möglichen Tornados oder heftigem Starkregen ist Stand jetzt aber nicht mehr die Rede.

BundeslandNordrhein-Westfalen
HauptstadtDüsseldorf
Einwohner17,9 Millionen

So soll die Unwetter-Gefahr für NRW zum Abend hin steigen. Es kann gebietsweise zu Starkregen, kleinkörnigem Hagel und Sturmböen bis 85 km/h kommen. Für einige Regionen gilt schon am Nachmittag eine Warnung vor starken Gewittern. Weniger betroffen ist wohl diesmal der Norden und Nordosten von NRW.

Für Bayern gilt am Montag die Warnstufe drei, am Alpenrand sind laut DWD starke Zellen unterwegs.

Für die Entstehung eines Tornados müssen bestimmte Wetterverhältnisse vorherrschen.

Wieder Unwetter in NRW: Auch am Montag drohen schwere Gewitter und Tornados

[Erstmeldung] Hamm - In Paderborn, Lippstadt und Höxter laufen nach dem schweren Unwetter am Freitag mit Tornados noch die Aufräumarbeiten, da meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) schon wieder eine Warnlage für Nordrhein-Westfalen. Heute, am Montag (23. Mai), drohen in einigen Teilen des Landes wieder schwere Gewitter mit Starkregen - und Tornados.

Viele Menschen hatten sich am Donnerstag und Freitag auf ein großes Unwetter in NRW eingestellt. Getroffen hat es am Freitag aber nur wenige Regionen. In Lippstadt, Paderborn und Höxter hinterließen Tornados ein Trümmerfeld, über 40 Menschen wurden teils schwer verletzt. „Es sind erschreckende Bilder, die man hier sieht. Ein enormes Ausmaß der Zerstörung“, sagte NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst bei seinem Besuch in Ostwestfalen.

Die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren und werden womöglich noch mehrere Wochen andauern - und der DWD warnt schon vor dem nächsten Unwetter. Ab Montagmittag (23. Mai) rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) vermehrt mit Starkregen, Sturmböen und Hagel.

Besonders im Westen und Süden des Landes sei die Wahrscheinlichkeit für lokal schwere Gewitter mit Unwetterpotenzial durch teils heftigen Starkregen und schwere Sturmböen hoch. Im Süden sei ein geringes Tornadorisiko nicht auszuschließen, teilte der DWD mit.

Unwetter in NRW: Diesmal soll es den Südosten treffen

So sieht es auch Lars Dahlstrom von Kachelmannwetter. „Im Norden und Nordosten besteht keine Unwettergefahr. Vor allem im Nordosten herrscht eine trockenere und stabilere Luft vor, sodass hier häufig die Sonne scheint“, so der Meteorologe.

Ob und wo letztlich wieder ein Tornado durchfegt, können die Wetter-Experten nur sehr kurzfristig mitteilen. Das Beispiel Lippstadt zeigt aber, dass Unwetter-Warnungen durchaus ernst genommen werden sollten - auch wenn zuletzt in der eigenen Stadt nicht viel passiert ist. So kam es am Freitag im restlichen Kreis Soest zu keinen nennenswerten Schäden, während in Lippstadt ein Tornado wütete.

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