In der Corona-Krise sehr viel Arbeit

Verband: Ordnungsämter haben „nicht ansatzweise genug Personal“

Ordnungsämter brauchen im Kampf gegen die Pandemie nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes NRW mehr Geld und mehr Personal.
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Ordnungsämter brauchen im Kampf gegen die Pandemie nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes NRW mehr Geld und mehr Personal.

Die Kommunen warnen vor Überlastung, weil das Personal in Ordnungsämtern nicht ausreicht.

Düsseldorf - Auch Ordnungsämter brauchen im Kampf gegen die Pandemie nach Angaben des Städte- und Gemeindebundes NRW dringend mehr Geld und mehr Personal.

„Bund und Land müssen die kommunalen Ordnungsämter in gleichem Maße unterstützen wie die Arbeit der kommunalen Gesundheitsämter, umgerechnet 200 Millionen Euro jährlich für NRW“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Bernd Jürgen Schneider.

Doppelt so viel Personal notwendig

Die Ordnungsämter würden im Kampf gegen das Coronavirus eine „Schlüsselrolle“ einnehmen und seit Monaten „am Anschlag“ arbeiten. Es sammelten sich viele Überstunden an. „Um dieses Pensum dauerhaft leisten zu können, haben die Ordnungsämter nicht ansatzweise genug Personal“, betonte Schneider. „Manche Gemeinden bräuchten doppelt so viele Leute.“ Kurzfristig könnte die knappe Besetzung etwas gestreckt werden. „Aber macht man das zu sehr, reißt die Decke.“

Laut Städte- und Gemeindebund müssen die Ordnungsämter in der Corona-Krise unter anderem Quarantänemaßnahmen umsetzen und die Maskenpflicht oder Auflagen für den Hygieneschutz kontrollieren.

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