Mit Verdacht auf Alkoholvergiftung in Dortmunder Klinik eingeliefert

Vermisste 14-Jährige mit 1,7 Promille im Zug aufgegriffen

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Dortmund/Unna - Erfreuliches, aber doch auch trauriges Ende einer Vermisstenfahndung der Kreispolizeibehörde Unna: Ein 14-Jährige, die bereits am 21. Mai aus dem Elternhaus verschwunden war, wurde am Dienstagabend mit 1,7 Promille massiv alkoholisiert von der Bundespolizei in einem Zug aufgegriffen. Das Mädchen kam mit Verdacht auf eine Alkoholvergiftung in eine Dortmunder Klinik.

Gegen 20.10 Uhr informierte ein Bahnmitarbeiter laut Mitteilung der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin die Bundespolizei über die stark alkoholisierte Minderjährige in einem Zug. 

"Einsatzkräfte nahmen daraufhin in dem Zug die 14-Jährige in Gewahrsam. Diese war so stark angetrunken, dass sie ihren Weg nicht ohne Hilfe fortsetzen konnte. Von zwei Bundespolizisten gestützt, wurde sie zur Wache gebracht", heißt es.

Im Rahmen der Überprüfung des Mädchens habe sich dann herausgestellt, dass sie von der Kreispolizeibehörde Unna zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben war, "da sie bereits seit dem 21. Mai von zu Hause abgängig war."

Ein Atemalkoholtest ergab, dass sie mit 1,7 Promille erheblich alkoholisiert war. Auf Grund ihres Gesamtzustandes wurde der Rettungsdienst alarmiert, der die 14-Jährige mit Verdacht auf eine Alkoholvergiftung in eine Dortmunder Klinik einlieferte. - eB

Quelle: wa.de

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