Keine Hinweise auf Fremdverschulden 

Ergebnis der Obduktion: Frauenleiche war vermisste 48-Jährige

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Symbolfoto

[Update] Bruchhausen - Trauriges Ende einer Vermisstensuche: Die Polizei suchte seit Dienstagmorgen nach einer vermissten Arnsbergerin. Am Mittwoch fanden die Einsatzkräfte eine Leiche. Nun steht fest: Dabei handelt es sich um die vermisste Frau.

Update 12. April, 11.03 Uhr: Was die Polizei am Donnerstag bereits vermutet hat, steht jetzt fest: Bei der gefundenen Frauenleiche handelt es sich zweifelsfrei um die vermisste 48-jährige Frau. Das hat die Obduktion ergeben. Ebenso ist dadurch geklärt worden, dass die Frau Suizid begangen hat, wie die Polizei auf Nachfrage erklärte.

Keine Hinweise auf Fremdverschulden

Update 11. April, 12.21 Uhr: Bei der Frauenleiche, die die Polizei am Mittwoch in einem Waldstück bei Arnsberg-Bruchhausen gefunden hat, handelt es sich "sehr wahrscheinlich" um die vermisste 48-Jährige, wie Polizeisprecherin Laura Burmann im Gespräch mit der Redaktion erklärte.

Noch läge das Ergebnis der Obduktion nicht vor, dennoch gehen die Ermittler davon aus, dass die weibliche Person, die im Wald gefunden wurde, die vermisste Frau ist. "Uns liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor", sagte Laura Burmann. Aufgrund der "Auffindesituation" gehe die Polizei daher von einem Suizid aus. Das Ergebnis der Obduktion soll endgültige Gewissheit bringen.

In der Nähe der Vogelstange gefunden

Update 11. April, 9.30 Uhr: Die Identität der gefundenen Frauenleiche ist noch nicht zweifelsfrei geklärt. Klar ist nur: Sie wurde im Wald in der Nähe der Vogelstange in Arnsberg-Bruchhausen gefunden. Die Polizei wartet aktuell noch auf die Ergebnisse der Obduktion.

Weibliche Leiche bei Suche gefunden

Update 10. April, 16.20 Uhr: Die Rettungskräfte fanden eine weibliche Leiche. "Sowohl die Identität als auch die Todesumstände sind Bestandteil der Ermittlungen und bislang unklar. Die Leiche wird im Laufe des nächsten Tages obduziert", erklärte die Polizei. Der Fundort wurde abgesperrt. 

Update 10. April, 16 Uhr: Durch die Einsatzkräfte konnte eine Person im Wald gefunden werden. Von der Polizei heißt es dazu: "Weitere Infos folgen." 

Suche mit Hubschrauber und Hunden

Update 10. April, 14.38 Uhr: Die Polizei sucht am Mittwochnachmittag mit einem Hubschrauber und Hunden nach der vermissten Alexandra Schulte aus Bruchhausen. Das teilte die Kreispolizeibehörde HSK via Twitter mit.

Wie Polizeisprecher Sebastian Held im Gespräch mit der Redaktion erklärte, hatte es nach der Öffentlichkeitsfahndung Hinweise gegeben, dass die Vermisste häufig in einem Waldgebiet im Arnsberger Ortsteil spazieren geht. Daher wird dieses Gebiet nun aus der Luft und vom Boden aus durchsucht.

Lesen Sie hier unsere ursprüngliche Berichterstattung:

Arnsberg - Der nächste Vermisstenfall in Arnsberg! Die Polizei suchte mit Fotos nach einer vermissten Arnsbergerin.

Die 48-jährige Vermisste erschien laut Angaben der Polizei am 28. März nicht zur Arbeit. "Zu ihren Eltern und Schwester hatte sie auch seit einer Woche keinen Kontakt mehr."  Sie hätte am 29. März aus ihrer Wohnung ziehen müssen, da das Haus verkauft worden war.

Die Vermisste sei laut Polizei nicht mit einem Auto unterwegs. Ihr Handy sei seit dem 29. März ausgeschaltet. "Hinweise ergaben, dass sie am 28./29.03.2019 in einem Hotel in Bad Rothenfelde bei Versmold übernachtet hat und am 29.03.2019, in den Morgenstunden, zurück nach Arnsberg-Bruchhausen, Rottlandstraße, dortiger Ententeich, gefahren ist", so die Polizei. 

Dort habe ein Begleiter die Vermisste etwa einen Kilometer von der Wohnung aus dem Auto gelassen und sei nach Hause gefahren.

Gleichzeitig sucht die Polizei in Arnsberg mit einem Foto nach einer vermissten Jugendlichen.

Hinweis der Redaktion:

Wir berichten in der Regel nicht über Suizide, weil leider durch die Berichterstattung die Nachahmerquote erhöht wird. Wir machen eine Ausnahme, wenn viele Menschen betroffen sind oder wenn der Vorfall durch seine Umstände große, öffentliche Aufmerksamkeit erfährt.

Wenn Sie sich selbst in einer Krisensituation befinden, suchen Sie sich bitte Hilfe, z.B, bei der Telefonseelsorge (Tel. 0800-1110111).

Quelle: wa.de

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