Ermittlungen dauern an

Trauriges Ende eines Badeausflugs: Vermisster Mann wird tot aus dem Biggesee geborgen

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[Update 12.50 Uhr] Attendorn - Trauriges Ende eines Badeausflugs: Ein zuvor als vermisst gemeldeter Badegast ist am späten Sonntagnachmittag tot geborgen worden. Mittlerweile gibt es nähere Informationen zur Identität des Mannes.

Um 16.53 Uhr ereilte die Kreisleitstelle in Olpe der Notruf, nach etwa einer Stunde wurden die Befürchtungen traurige Gewissheit. Abgespielt hat sich die Suche im Bereich einer beliebten Liegewiese an der Badestelle Schnütgenhof. 

Sofort wurde ein umfangreicher Sucheinsatz gestartet, an dem neben Feuerwehr, DLRG und der Polizei auch das DRK und der Rettungsdienst beteiligt waren. Trotz der intensiven Suche der Rettungskräfte konnte der Vermisste nur noch tot wenige Meter entfernt in circa acht Metern Tiefe geborgen werden.

Vermisster Junge (9) in Hamm-Uentrop tot aus See geborgen

Bei dem Opfer handelt es sich nach Angaben der Polizei um einen 38-jährigen Monteur aus Polen. Er war mit drei Kollegen zunächst im hüfttiefen Wasser baden gegangen und war dann plötzlich nicht mehr gesehen worden. 

Nach Angaben eines Sprechers der DLRG deutet vieles auf einen leider nicht seltenen Badeunfall hin, bei dem beispielsweise Kreislaufprobleme ursächlich sein können. Auch Muskelkrämpfe oder Herzinfarkte führen immer wieder zu tödlichen Unfällen selbst kräftiger und erfahrener Schwimmer. 

Das haben die Ermittlungen mittlerweile bestätigt: „Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. Es wird von einem Badeunfall ausgegangen.“

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Quelle: wa.de

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