Fahrtrichtung Werl / Motor flog 150 Meter weit aus dem Auto

Kollision durch Fuchs: Unfall auf der A46 - zwei Personen aus Audi geschleudert, Fahrer in Lebensgefahr

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Unfall mit Fuchs auf A46 bei Arnsberg - vier Schwerverletzte

[Update, 12.39 Uhr] Niedereimer – Zu einem schweren Unfall auf der Autobahn zwischen den Auffahrten Arnsberg-Altstadt und Hüsten/Herdringen kam es am Freitagabend. Vier Personen wurden verletzt. Der Fahrer eines Audi sowie eine Beifahrerin wurden aus dem Wagen geschleudert. Der Fahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Wie die Feuerwehr mitteilt, meldete ein zufällig vorbeifahrender Rettungswagen den Unfall gegen 23 Uhr und konnte direkt mit der Versorgung der Patienten beginnen. 

Nach ersten Erkenntnissen war ein Audi mit einem Fuchs, der offensichtlich in Höhe eines kleinen Rastplatzes die Fahrbahn überquerte, kollidiert und außer Kontrolle geraten. 

Kollision durch Fuchs: Vier Verletzte nach Unfall auf der A46 bei Niedereimer/Arnsberg

Der Wagen schleuderte und brach so heftig mehrfach in die Leitplanken ein, dass das Fahrzeug erst weit über 200 Meter später zum Stehen kam. Bei dem Aufprall in den Leitplanken löste sich der Motor samt Getriebe aus dem Fahrzeug und schleuderte noch einmal 150 Meter weiter als das Fahrzeug selbst. Der Motor brannte mitten auf der Fahrbahn aus. 

Durch die Wucht des Aufpralls und die Schleuderkräfte wurden der Fahrer sowie eine auf der Rückbank sitzende Mitfahrerin aus dem Wagen geschleudert, so die Polizei. Diese Beiden und ein weiterer Insasse verletzten sich schwer, der 23-Jährige erlitt lebensgefährliche Verletzungen. "Nach jetzigem Stand der Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass alle drei Pkw-Insassen nicht angeschnallt waren", heißt es im Bericht der Polizei Dortmund von Sonntag.

Weitere Fahrzeuge wurden durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. 

Ein VW-Polo - fuhr in die Unfallstelle und kam vermutlich auf der großflächig auf der Fahrbahn verteilten Ölschicht ins Schleudern. Dieser krachte ebenfalls in die Leitplanke. Der Fahrer wurde offenbar leicht verletzt. 

Die Fahrbahn Richtung Werl musste bis in die Morgenstunden wegen der Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsarbeiten gesperrt bleiben. Der Verkehr im Stau wurde zur Anschlussstelle Altstadt zurück geführt.

45 Einsatzkräfte der Hauptamtlichen Wache 1 und 2, des Löschzuges Arnsberg, des Löschzuges Brauchhausen, der Löschgruppe Niedereimer, des Fernmeldedienstes, des Rettungsdienstes, der Pressestelle, der Autobahnpolizei und der Autobahnmeisterei waren vor Ort.

Quelle: wa.de

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