Prognose des DWD

Wetter in NRW: Warnung wegen Glätte und Schnee - Was in den kommenden Tagen droht

Der Frühling hat sich kurz gezeigt, macht nun aber wieder einen Rückzieher. Laut dem DWD warten statt Sonne in den kommenden Tagen Regen, Glätte und sogar Schnee in NRW.

Essen - Der April macht, was er will. Dieses Sprichwort trifft in diesem Jahr wieder einmal zu. Auch in NRW kommt es in den kommenden Tagen zu Unwettern, wenn man dem Deutschen Wetterdienst (DWD) Glauben schenkt. Demnach sind Regenschauer, Glätte sowie gebietsweise sogar Frost und Schnee vorprogrammiert. Ein Überblick.

BundeslandNordrhein-Westfalen
Einwohner17,93 Millionen (2019)
HauptstadtDüsseldorf

Wetter in NRW: Im April wartet vorerst „arktische Polarluft“ - DWD mit Warnung vor Regenschauern und Gewitter

In den kommenden Tagen müssen sich die Menschen in Nordrhein-Westfalen vielerorts auf frostiges und nasses Wetter gefasst machen. „Es kommt arktische Polarluft auf uns zu“, betonte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Essen gegenüber der Deutschen Presse-Agentur und führte weiter aus: „Das bedeutet Schauer und Gewitter für heute (Ostermontag, Anm. d. Red.) und morgen.“

Normalerweise kommt es bei Unwetter-Warnungen vor, dass der DWD gebietsweise vor Schneefall warnt. Dies ist normalerweise in den Gebirgsregionen der Fall, so auch zuletzt bei den Sturmtiefs Klaus und Luis. Diesmal ist es anders: Demnach könne nun insbesondere in den tiefen Lagen auch Schnee oder Schneeregen fallen. In der Nacht zum Dienstag rechnet die Wetterexpertin vereinzelt mit Glätte.

Glatte Straßen hatte es schon am Ostermontag gegeben, was in Nordrhein-Westfalen zu einer Vielzahl an Unfällen auf der Autobahn führte. Die Autobahnpolizei Dortmund hatte bereits am Vormittag 20 Unfälle im Zuge eines Eischauers verzeichnet.

Wetter in NRW: Temperaturen sinken im April zunächst

Auch die Temperaturen sollen vorerst weiter sinken. Der DWD rechnet damit, dass NRW in den nächsten Tagen keine zehn Grad mehr erreichen wird. Im Bergland wird es ab dem Dienstag kühler mit vier bis fünf Grad. Dazu gesellt sich beim April-Wetter ein frischer Wind, der sich in ganz Nordrhein-Westfalen bemerkbar machen wird und oftmals schon bemerkbar gemacht hat.

Das Wetter hat wohl auch die Menschen in ihr Zuhause getrieben. Nach Informationen der Polizeistationen in Köln und Düsseldorf sind die erwarteten Menschenansammlungen am Rhein am Ende des Osterwochenendes ausgeblieben. Es habe nach Angaben eines Polizeisprechers aus Köln zwar einzelne Verstöße gegeben, aber nichts Außergewöhnliches. Auch im Sauerland gab es keinen Ansturm auf die sonst beliebten Ausflugsziele. Es habe keine überfüllten Parkplätze oder Menschenmassen gegeben, so ein Sprecher der Polizei Hochsauerlandkreis.

Unwetter: Auch Schneeschauer möglich - DWD erklärt Wetterumschwung in NRW

Ob es in den kommenden Wochen wieder frühlingshafter wird, bleibt abzuwarten. Doch zunächst wird das Wetter in NRW wohl nicht zu langen Spaziergängen einladen. Am Dienstag lugt zwischen den Schauern zwar hin und wieder mal die Sonne hervor. Dabei bleibt es allerdings kühl mit sechs bis acht Grad. Der Mittwoch zeigt sich dann noch stärker bewölkt. Schneeschauer sind möglich. Am Mittwochnachmittag sollen im Flachland zudem Regen- oder Graupelschauer bei maximal acht Grad aufziehen.

Es gibt eine logische Herleitung dafür, dass das Wetter in NRW zuletzt so wechselhaft war. Wie der DWD noch einmal betont, treffen die kalten Luftmassen aus dem Norden und die warmen Luftmassen aus dem Süden aufeinander, sodass sprunghafte Wetterumschwünge passieren können, wie wir sie ja bereits im Februar erlebten.

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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